Zweiter Warntag auf Landkreisebene im Emsland

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Meppen. Am Donnerstag, 12. März 2026, findet der zweite Warntag Emsland 2026 auf Landkreisebene statt. Ab 12 Uhr werden alle 302 Hochleistungssirenen im Kreisgebiet getestet, um die Warnsysteme und die Bevölkerung auf den Katastrophenschutz aufmerksam zu machen.

Jetzt Warntag erleben: Details zum Warntag Emsland 2026

Der Landkreis Emsland führt den landkreisweiten Warntag zum zweiten Mal durch. Dabei werden sämtliche lokalen Sirenen- und Warnsysteme geprüft. Die Auslösung erfolgt zentral über die Leitstelle Ems-Vechte. Die bislang montierten 302 Hochleistungssirenen senden ab 12 Uhr einen Warnsignalton, der um 12:30 Uhr mit dem Signalton für Entwarnung endet. Der Ausbau der Sirenennetze begann 2022/2023 in Zusammenarbeit mit Bund, Land und den Kommunen; nach Abschluss werden insgesamt 319 solcher Sirenen installiert sein. Sie können verschiedene Warnsignale abspielen sowie vorgefertigte Warntexte verbreiten.

Zeitgleich mit den Sirenen werden Warn-Apps, die an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angebunden sind, aktiviert. Dazu gehören LKEL!, Katwarn, BIWAPP und NINA. Das Cell Broadcast-System ist aufgrund gesetzlicher Vorgaben nur auf Landesebene zu Übungszwecken zulässig und somit beim Warntag im Emsland nicht im Einsatz. Hierzu findet man weitere Informationen beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Bedeutung des Warntags für die Bevölkerung

Landrat Marc-André Burgdorf betont die Wichtigkeit der Warnübungen:

„Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger für Katastrophenschutzwarnungen sensibilisieren und damit auch zu einer erhöhten Resilienz beitragen. Denn es bedarf der Vorsorge, um im Ernstfall gewappnet zu sein. Das ist kein Alarmismus, sondern auch hinsichtlich neuer Bedrohungslagen unter anderem durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten eine Notwendigkeit und Ausdruck gemeinsamer Verantwortung.“

Der Warntag dient der Übung und der Sensibilisierung. Daher informieren digitale Anzeigetafeln in den Kommunen während der Sirenenproben darüber, dass es sich um eine Warnung zu Übungszwecken handelt.

Verhaltensregeln bei einer Warnung

Der Landkreis Emsland weist auf folgende wichtige Verhaltensregeln bei echten Gefahrensituationen hin:

  • Ruhe bewahren, Panik vermeiden und besonnen bleiben
  • Warnsignale ernst nehmen und sofort handeln
  • Hilfsbedürftige und Mitmenschen informieren
  • Innenräume aufsuchen und Fenster sowie Türen schließen
  • Rundfunk und soziale Medien verfolgen für aktuelle Meldungen
  • Notrufwege freihalten, keine unnötigen Anrufe tätigen

Diese Hinweise sind auf der Webseite des Landkreises unter www.emsland.de/warnung ausführlich erläutert. Dort steht auch ein GIS-Viewer zur Verfügung, mit dem Bürgerinnen und Bürger sehen können, welche Sirene sie im Ernstfall erreicht.

Nächste Schritte nach dem Warntag Emsland 2026

Nach dem Warntag wird die Kreisverwaltung Rückmeldungen von Städten, Samtgemeinden und Gemeinden auswerten, um die Abläufe und Technik zu prüfen. Ziel ist es, das Warnsystem stetig zu verbessern. Der nächste bundesweite Warntag ist am 10. September 2026 geplant, bei dem auch das Cell Broadcast-System aktiviert wird.

Weitere Informationen zum Thema Katastrophenschutz in der Region bietet Ihnen regionalupdate.de. Offizielle Hinweise und Warnungen veröffentlicht das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

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