Studie zeigt: Vier Beziehungsmuster entscheiden über Glück oder Frust

Anzeige
Digitale Realität

Hannover. Eine neue Beziehungsmuster Beziehungsglueck Analyse der psychologischen Dating-Plattform Gleichklang zeigt auf, welche typischen Beziehungsmuster dauerhaft glücklich machen und welche eher zu Unzufriedenheit führen. Die Untersuchung basiert auf Daten von über 1.000 Teilnehmenden.

Glückliche Partnerschaften erkennen

Die Analyse identifizierte vier zentrale Beziehungsmuster anhand der „Neun Orientierungen der Liebe“. Die Gruppen unterscheiden sich deutlich in ihrer Zufriedenheit und Beziehungsqualität.

Die vier Beziehungsmuster im Überblick

  • Traditionell-engagiertes Muster (41,3 %): Hier wird eine traditionelle monogame Beziehung mit starkem Engagement und Versorgung kombiniert. Diese Form zeigt hohe Beziehungs- und sexuelle Zufriedenheit.
  • Resignatives Muster (22,5 %): Gekennzeichnet durch wenig Engagement und viel Leid, führen diese Partnerschaften oft ein „Weiterlaufen“ ohne positive Dynamik.
  • Freiheitsorientiertes nicht-monogames Muster (19 %): Beziehungen mit hoher Autonomie und nicht-monogamer Gestaltung, die ebenfalls hohe Zufriedenheit berichten.
  • Verpflichtungs- und Belastungsmuster (17,3 %): Trotz hoher Familienorientierung zeigen diese Beziehungen die niedrigste Zufriedenheit, geprägt von Pflichtgefühl und emotionaler Belastung.

Zufriedenheit und Beziehungsglück im Fokus

Die Studie zeigt, dass nicht die Beziehungsform (monogam oder nicht-monogam) über das Glück entscheidet, sondern die dahinterstehenden psychologischen Strukturen. Sowohl traditionelle als auch freiheitsorientierte Muster können tragfähige Wege zu hoher Zufriedenheit darstellen. Hingegen weisen resignative und verpflichtungsgeprägte Muster geringe Zufriedenheitswerte auf.

„Nicht die äußere Beziehungsform entscheidet über Glück oder Unglück, sondern die psychologische Struktur. Engagement und Versorgungsgemeinschaft können ebenso tragen wie Freiheit und konsensuelle Nicht-Monogamie“, erklärte Dr. Guido F. Gebauer.

  • Die Stabilität einer Partnerschaft hängt stärker von gemeinsamen Zielen und Aktivitäten ab als von der äußeren Gestaltung.
  • Die Untersuchung unterstreicht die Bedeutung der realistischen Beziehungseinschätzung und einer bewussten Auseinandersetzung bei Schwierigkeiten.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Bedeutung und praktische Hinweise für Partnerschaften

Die Ergebnisse sind auch für Partnerinnen und Partner in Hannover und Umgebung relevant. Denn hier wie anderswo steht die Qualität der Beziehung und das individuelle Erleben im Mittelpunkt für das langfristige Glück.

Für Paare empfiehlt Dr. Gebauer, bei Anzeichen von Resignation oder Pflichtbewusstsein aktiv die Beziehung zu reflektieren und gemeinsam an der Beziehungsqualität zu arbeiten. Dabei kann entweder eine engagierte monogame Bindung neu etabliert oder eine konsensuelle nicht-monogame Beziehung entwickelt werden, sofern beide Partner dies wünschen.

Singles sollten bereits bei der Partnersuche auf das eigene Beziehungsmodell achten und klären, welche Beziehungsform langfristig glücklich macht. Dies erleichtert die gezielte Suche nach kompatiblen Partnerinnen und Partnern.

Weitere Informationen zur Studie und zu den neun Liebesorientierungen sind auf der Webseite der Plattform Gleichklang verfügbar (zur Studie).

Auf regionalupdate.de finden Sie ergänzende Artikel zum Thema Beziehung und Partnerschaft in unserer Region, die praktische Hilfen und regionale Angebote vorstellen.


Interne Links: Beziehungen auf regionalupdate.de

Externe Links: Gleichklang Ausbildungs- und Forschungsseite

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel