Studie zeigt Zusammenhang zwischen Vitamin C und Harnsäurewerten

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Bonn. Eine aktuelle Studie der Universität Kiel und der Hochschule Geisenheim University untersucht den Einfluss von Vitamin C auf die Harnsäurewerte im Blut. Die Vitamin C Harnsäurewerte Studie zeigt, dass Vitamin C den Harnsäurespiegel senken kann, während der Pflanzenstoff Hesperidin keine Wirkung zeigte.

Vitamin C senkt Harnsäure

Harnsäure entsteht im Körper beim Abbau von Purinen, natürlichen Bestandteilen von Zellen und Lebensmitteln. Ein dauerhaft erhöhter Harnsäurespiegel kann die Bildung von Harnsäurekristallen in Gelenken fördern und so Gicht verursachen, von der rund ein bis zwei Prozent der Erwachsenen in Deutschland betroffen sind.

Studienaufbau und Teilnehmer

Die sogenannte „HesperidrinC-Studie“ war eine randomisierte, kontrollierte und doppelblinde Untersuchung. 40 Erwachsene mit erhöhten Harnsäurewerten erhielten über zwei Wochen täglich 200 Milliliter eines von vier speziell angereicherten Getränken mit Orangengeschmack. Die Getränke enthielten entweder Vitamin C, Hesperidin, eine Kombination aus beiden oder keine der beiden Substanzen.

Ergebnisse der Messungen

Nach nur einer Woche zeigte sich bei Teilnehmenden, die das Vitamin-C-reiche Getränk konsumierten, ein deutlicher Rückgang der Harnsäurewerte im Blut. Gleichzeitig stieg ihr Vitamin-C-Spiegel an. Besonders Personen mit ursprünglich höheren Harnsäurespiegeln profitierten. Die Hesperidin-haltigen Getränke zeigten hingegen keine signifikanten Effekte.

„Die Ergebnisse zeigen, dass Vitamin C der entscheidende Faktor für die Kontrolle des Harnsäurespiegels war, während Hesperidin keinen Einfluss hatte“, heißt es in der Veröffentlichung im „European Journal of Nutrition“.

Vitamin C ist vor allem in Zitrussäften wie Orangensaft enthalten, der etwa 40 Milligramm Vitamin C pro 100 Milliliter liefert. Diese Erkenntnisse könnten auf weitere Lebensmittel mit ähnlichen Inhaltsstoffen übertragbar sein.

Beispielhafte Quellen für weiterführende Informationen sind das European Journal of Nutrition sowie das Informationsangebot des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie. Eine vertiefende Betrachtung zu Gesundheitsthemen bietet zudem regionalupdate.de.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung der Studie für Betroffene in der Region Bonn

Für Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten oder Gicht in Bonn und Umgebung liefert die Studie wertvolle Anhaltspunkte, wie die Ernährung gezielt zur Senkung der Harnsäure beitragen kann. Der Fokus auf Vitamin C unterstreicht den Nutzen von vitaminreichen Lebensmitteln, insbesondere von Zitrussäften, im Alltag.

Neben der Ernährung sind weiterhin ärztliche Diagnostik und Begleitung entscheidend. Nähere Informationen und Empfehlungen zum Umgang mit erhöhten Harnsäurewerten erhalten Betroffene bei regionalen Gesundheitseinrichtungen und Fachärzten.

Zukünftig könnten weitere Studien zusätzliche Erkenntnisse bringen. Die Forschung zum präventiven und therapeutischen Nutzen von Vitamin C bei Gicht bleibt daher relevant. Interessierte können die Entwicklungen auf Plattformen wie regionalupdate.de verfolgen.

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