Landrat besucht Übung des Kreisverbindungskommandos in Dülmen

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Coesfeld. Das Kreisverbindungskommando (KVK) Coesfeld führte in Dülmen eine mehrtägige Übung durch, um im Ernstfall die Abläufe und die Zusammenarbeit zwischen zivilem Katastrophenschutz und der Bundeswehr zu verbessern. Die Übung Kreisverbindungskommando Dülmen diente der Vorbereitung auf komplexe Großschadenslagen.

Effektive Katastrophenhilfe Übung: Zusammenarbeit von Bundeswehr und Katastrophenschutz

Das Kreisverbindungskommando Coesfeld, geleitet von Fregattenkapitän Lars Dümmer, trainierte in den Räumen des ABC-Zugs des Kreises Coesfeld in Dülmen die gemeinsame Vorgehensweise bei Krisensituationen. Die Reservisten spielten Abläufe bei einer komplexen Großschadenslage durch, um die Koordinierung zwischen den zivilen Katastrophenschutzstrukturen und der Bundeswehr weiter zu optimieren.

Die Übung unterstützte vor allem die Beratung ziviler Stäbe im Krisenfall. Das KVK nimmt Unterstützungsanträge auf, bewertet diese und meldet sie an das Landeskommando Nordrhein-Westfalen weiter. Damit trägt es zur schnellen und effektiven Katastrophenhilfe im Kreis Coesfeld bei.

Landrat besucht das Kreisverbindungskommando vor Ort

Zum Abschluss der Übung informierten sich Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landtagsabgeordneter André Stinka und Dülmens Bürgermeister Carsten Hövekamp vor Ort über die Arbeit des KVK-Stabs. Sie erhielten Einblicke in das Lagezentrum und die Koordination der Einsatzabläufe.

„Das Kreisverbindungskommando ist für uns im Kreis Coesfeld ein wichtiger Partner. Gerade bei möglichen Krisen- oder Katastrophenlagen ist es entscheidend, dass die Abstimmung zwischen den zivilen Einsatzkräften und der Bundeswehr schnell und reibungslos funktioniert. Die Übungen zeigen, wie professionell und engagiert die Reservisten diese wichtige Schnittstellenfunktion wahrnehmen“, sagte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr.

Verstärkung für die Reservistenarbeit willkommen

Das Kreisverbindungskommando sucht neue Mitglieder zur Verstärkung seines Teams. Interessierte Reservistinnen und Reservisten können sich aktiv und heimatnah in die zivil-militärische Zusammenarbeit im Kreis Coesfeld einbringen. Fregattenkapitän Dümmer lädt dazu ein, Kontakt aufzunehmen.

  • Die Übung fand in der vergangenen Woche im Kreis Coesfeld, Dülmen, statt.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Katastrophenschutz war Schwerpunkt.
  • Das KVK ist verantwortlich für Unterstützung im Krisenfall und Meldung an das Landeskommando NRW.

Weitere Informationen zur Katastrophenhilfe im Kreis Coesfeld sind auf der Webseite des Kreises verfügbar. Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet umfassende Informationen zur zivil-militärischen Zusammenarbeit: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

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Bedeutung von regelmäßigen Übungen für den Katastrophenschutz

Regelmäßige Übungen wie diese sichern die Einsatzbereitschaft und die reibungslose Kooperation zwischen zivilen Kräften und der Bundeswehr. Landrat Dr. Schulze Pellengahr dankte den Mitgliedern des Kreisverbindungskommandos für ihren Einsatz und betonte den Stellenwert der Vorbereitung für schnelle Hilfe im Ernstfall. Interessierte Reservisten können sich jederzeit per E-Mail an LKdoNWKVKCoesfeld@bundeswehr.org wenden, um das Team zu unterstützen.

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