Studie: Nur 8 Prozent planen integriert trotz hoher Priorität

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Frankfurt am Main. Die „integrierte planung unternehmen“ gewinnt angesichts dynamischer Märkte und anhaltender Störungen in Lieferketten zunehmend an Bedeutung. Eine aktuelle Studie von BearingPoint zeigt jedoch, dass nur wenige Unternehmen ihre Planungsprozesse wirklich integriert haben.

Planung neu denken: integrierte planung unternehmen als entscheidender Erfolgsfaktor

Die Studie von BearingPoint verdeutlicht, dass Planung bei Unternehmen heute nicht mehr als einfache Verwaltungsaufgabe gilt. 95 Prozent der befragten Führungskräfte stufen Planung als essenziell für Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit ein. Gleichzeitig berichten jedoch nur 8 Prozent, über einen vollständig integrierten Planungsprozess zu verfügen, der Vertrieb, Operations und Finanzen in einem einheitlichen Rahmen zusammenführt.

Fragmentierte Prozesse und technologische Hürden

Der Großteil der Unternehmen arbeitet weiterhin in Silos, was die Transparenz und Entscheidungsqualität beeinträchtigt. Rund 70 Prozent stützen sich auf informelle Abstimmungen oder getrennte Planungsprozesse. Zudem behindern veraltete IT-Systeme die Integration: Nur 14 Prozent der Unternehmen setzen auf weitgehend integrierte Tools, während fast die Hälfte weiterhin auf Tabellenkalkulationen angewiesen ist. Dadurch entstehen häufig Dateninkonsistenzen und manuelle Zwischenschritte, die gerade in volatilen Märkten problematisch sind.

Die Rolle moderner Technologien und Methoden

Best Practices wie Rolling Forecasts oder Szenarioplanungen sind noch nicht weit verbreitet: Weniger als ein Drittel der Unternehmen nutzt Rolling Forecasts, mehr als die Hälfte verzahnt operative und finanzielle Planungsergebnisse nicht. Dennoch zeigt sich eine zunehmende Investitionsbereitschaft: Zwei Drittel der Befragten planen in den kommenden fünf Jahren Investitionen in neue oder modernisierte Planungslösungen, mit besonderem Fokus auf KI-gestützte Prognosetechniken, Advanced Analytics und cloudbasierte Systeme.

„Viele Organisationen erkennen, dass integrierte Planung entscheidend ist, um in volatilen Zeiten erfolgreich zu navigieren. Dennoch bleiben ihre Prozesse, Systeme und Entscheidungsstrukturen fragmentiert. Diese Lücke zu schließen erfordert mehr als nur schrittweise Verbesserungen“, erläutert Christian Opitz, Partner bei BearingPoint.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung und Perspektiven der integrierten Planung für die Region Frankfurt am Main

Für Unternehmen in der Region Frankfurt am Main und Umgebung bedeutet die Studie einen klaren Handlungsauftrag: Die Weiterentwicklung hin zu einer vollständig integrierten Planung ist entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben und flexibel auf Marktveränderungen reagieren zu können. Die Optimierung von Prozessen und der Einsatz moderner Technologien können die Effizienz steigern und Risiken reduzieren. In den nächsten Jahren sind daher vermehrt Investitionen in IT-Systeme und neue Planungsmethoden zu erwarten.

Diese Entwicklung bietet auch mittelständischen Unternehmen und lokal verankerten Betrieben neue Chancen, ihre Geschäftsmodelle an ein komplexes Umfeld anzupassen. Weiterführende Informationen zur digitalen Transformation und integrierten Unternehmensplanung finden Leserinnen und Leser bei regionalupdate.de sowie auf der Website von BearingPoint unter www.bearingpoint.com.


Quellen:
Studie BearingPoint: https://ots.de/NzlAMP
Regionalupdate: https://www.regionalupdate.de

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