Leipzig. Der MDR erweitert sein barrierefreies Angebot mit der barrierefreien Serie „In aller Freundschaft“. Ab der 29. Staffel sind die Folgen neben Untertiteln und Audiodeskription erstmals auch in Deutscher Gebärdensprache (DGS) verfügbar.
Barrierefreiheit für alle
Die barrierefreie Serie „In aller Freundschaft“ nimmt eine Vorreiterrolle ein: Nach den Krimireihen „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ ist sie die erste fiktionale Serie im deutschen Fernsehen, die vollständig barrierefrei ausgestrahlt wird. Die 29. Staffel startet am 17. März in der ARD Mediathek und einen Woche später im Ersten. Zuschauerinnen und Zuschauer können die Folgen künftig mit verschiedenen Zugangsformen nutzen, sodass auch Menschen mit Sinnesbehinderungen die Inhalte problemlos verfolgen können.
Angebote des MDR im Bereich Barrierefreiheit
Der Mitteldeutsche Rundfunk ist im Bereich barrierefreies Programm gut aufgestellt. Neben der neuen DGS-Fassung bei „In aller Freundschaft“ gibt es zahlreiche Sendungen, die bereits Gebärdensprache und Untertitel anbieten. Dazu zählen Nachrichtenformate wie „MDR Aktuell“ oder Magazine wie „MDR um 2“. Im Jahr 2025 sind beim MDR knapp 800 Stunden Programm mit Deutscher Gebärdensprache geplant. Damit verfolgt der Sender sein Ziel, eine inklusive Medienlandschaft zu fördern.
„Wir arbeiten stetig daran, unser Angebot an barrierefreien Zugängen auszubauen und so noch mehr Menschen ein inklusives Medienerlebnis zu ermöglichen“, sagte Ines Hoge-Lorenz, Leiterin der MDR-Redaktion Barrierefreiheit.
Bedeutung von „In aller Freundschaft“ für die Region Leipzig
Die Serie „In aller Freundschaft“ wird seit 1998 in Leipzig produziert und zählt zu den erfolgreichsten deutschen Fernsehformaten. Im Mittelpunkt stehen medizinische Fälle und persönliche Geschichten aus der Sachsenklinik in Leipzig. Die Dreharbeiten finden in der Media City Leipzig statt, direkt neben dem MDR. Das 30-jährige Jubiläum ist für 2028 geplant, was die regionale Bedeutung der Produktion unterstreicht.
Neben der TV-Ausstrahlung wurde auch das Fanfest 2023 in Leipzig barrierefrei gestaltet, etwa durch einen rollstuhlgerechten Zugang und Gebärdensprachdolmetscher bei Studioführungen.
Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Abschluss: Regionale Bedeutung und Ausblick
Die barrierefreie Serie „In aller Freundschaft“ leistet einen wichtigen Beitrag zur Inklusion im Medienbereich in Leipzig und darüber hinaus. Für Zuschauerinnen und Zuschauer mit Einschränkungen wird der Zugang zu kulturellen Inhalten erleichtert und erweitert. Diese Entwicklung steht beispielhaft für die konsequente Umsetzung von Barrierefreiheit beim MDR, der einen großen Teil seiner Programme dafür ausstattet.
Für die Region bedeutet das unter anderem, dass Leipzig als Produktionsstandort für eine inklusive Fernsehserie weiter an Bedeutung gewinnt. Zudem wird die Serie durch die neuen Zugangsformen einem noch größeren Publikum zugänglich gemacht.
Weitere Informationen zum barrierefreien Angebot des MDR finden Sie auf der offiziellen Webseite des Senders unter MDR Barrierefreiheit. Ergänzende Details zur Serie sind auch bei regionalupdate.de verfügbar.
Interner Link: Mehr zu barrierefreien Medienangeboten in der Region erfahren Sie auf regionalupdate.de.
Externer Link: Informationen zur Deutschen Gebärdensprache beim MDR unter https://www.mdr.de/barrierefreiheit/index.html
