TV-Hundetrainerin startet Kampagne gegen Qualzucht

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Digitale Realität

Wien. Die Online-Kampagne „Qualzucht Tierleid Hunde“ von Hundetrainerin Conny Sporrer macht auf die gesundheitlichen Folgen der Qualzucht bei Rassehunden aufmerksam. Die Aktion zeigt in ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Porträts typische Leiden, die durch extreme Zuchtmerkmale entstehen.

Leid hinter Qualzucht

Extreme Zuchtmerkmale und ihre Folgen

Viele beliebte Hunderassen weisen äußerlich auffällige Merkmale auf, die durch gezielte Zucht entstanden sind. Dabei steht besonders die sogenannte Brachyzephalie im Fokus – eine Verkürzung der Schnauze, die zu verengten Atemwegen führt. Beispiele sind Mops und Französische Bulldogge. Diese Tiere leiden oft unter Atemnot, die sich bei Wärme verschlimmert. Zudem können Schmerzen und neurologische Probleme auftreten.

„Ein Hund, der beim Atmen röchelt, kämpft mit jedem Atemzug um Luft“, sagte Conny Sporrer.

Sichtbarmachung des Leidens

Conny Sporrer zeigt in 13 wöchentlich veröffentlichten Schwarz-Weiß-Bildern auf ihrem Instagram-Kanal (instagram.com/connysporrer_hundetraining) nicht die Hunde selbst, sondern stellt die Symptome durch eigene Porträts dar. So soll das Bewusstsein für das häufig verharmloste Tierleid hinter sogenannten „süßen“ Bildern in sozialen Medien geschärft werden. Viele Clips, in denen Hunde mit heraushängenden Zungen oder erschöpfter Atmung zu sehen sind, zeigen tatsächliche Krankheitszeichen.

„Wir haben uns so sehr an diese Bilder gewöhnt, dass wir das Leid dahinter oft gar nicht mehr erkennen“, sagte Sporrer.

  • Verkürzte Schnauzen führen zu Atemproblemen
  • Hunde können neurologische Störungen entwickeln
  • Typische Anzeichen sind hängende Zungen und Atemnot

Rechtliche Grundlagen und Appell

Die deutsche Tierschutzgesetzgebung verbietet Züchtungen, die vorhersehbar Schmerzen oder gesundheitliche Schäden verursachen. Trotzdem bleiben betroffene Rassen beliebt. Sporrer unterstreicht, dass aufgrund des liebevollen Charakters dieser Hunde Verantwortungsbewusstsein nötig ist. Der Hundetrainerin zufolge sollte die Zucht eingestellt werden, und Interessenten sollten sich auf bereits bestehende Tiere im seriösen Tierschutz konzentrieren.

„Wer diese Hunde wirklich liebt, darf sie nicht weiter züchten“, betont Sporrer.

Weitere Informationen zum Thema sowie seriöse Hinweise zum Kauf von Hunden finden Verbraucher auf Seiten wie der Deutschen Tierschutzbund und bei regionalupdate.de.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Qualzucht Tierleid Hunde: Bedeutung für Tierhaltung und Verbraucher in der Region

Das Thema Qualzucht betrifft auch Hundebesitzer und Züchter in der Region. Sensibilisierungskampagnen wie die von Conny Sporrer können dabei helfen, das Bewusstsein für artgerechte Tierhaltung zu erhöhen. Für die Bürgerinnen und Bürger ist dies wichtig, um fundierte Entscheidungen beim Hundekauf zu treffen und gesundheitliche Risiken für Tiere zu minimieren. Geplante Folgeaktionen von Sporrer und ähnliche Projekte regionaler Tierschutzorganisationen sollen die Themen Tierwohl und verantwortungsvolle Zucht weiterhin in den Fokus rücken.

Wer sich ausführlich über verantwortungsvolle Hundehaltung und Tierwohl informieren möchte, findet auf regionalupdate.de weiterführende Berichte und Kontakte zu lokalen Tierschutzvereinen.

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