DHB stellt Eliteförderung mit Mentoren neu auf

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Bonn. Der Deutsche Handballbund (DHB) hat seine DHB Eliteförderung Handball neu strukturiert. Unter der Leitung der erfahrenen Mentoren Anja Althaus und Martin Heuberger stehen aktuell 19 Top-Nachwuchstalente im Fokus, die gezielt auf eine Karriere im internationalen Spitzenhandball vorbereitet werden.

Neue Eliteförderung DHB

Individuelle Betreuung im Mittelpunkt

Die DHB Eliteförderung Handball setzt künftig auf eine noch individuellere Unterstützung der Top-Talente. Neben dem regelmäßigen Training in den Vereinen und der Nachwuchs-Nationalmannschaft gehören nun auch Videoanalysen, moderne Diagnostik, sportpsychologische Betreuung und persönliche Entwicklungsgespräche zum Programm. Dadurch sollen die jungen Spielerinnen und Spieler bestmöglich auf die nächsten Karriereschritte vorbereitet werden.

„Mit der Neuaufstellung der Eliteförderung investieren wir gezielt in die Zukunft des deutschen Handballs“, sagte Ingo Meckes, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Unser Ziel ist es, die größten Talente frühzeitig und individuell zu begleiten.“

Erfahrene Mentoren an der Spitze

Anja Althaus, ehemalige Nationalspielerin mit 243 Länderspielen und mehrfache Champions-League-Gewinnerin, sowie Martin Heuberger, erfolgreicher Nachwuchstrainer mit mehreren Weltmeistertiteln, übernehmen die sportliche Leitung. Sie koordinieren die Zusammenarbeit zwischen Athleten, Vereinen, Bundestrainern und weiteren Partnern und unterstützen die Talente auch bei schulischen oder beruflichen Herausforderungen.

„Es ist mir ein Herzensanliegen, den jungen Spielerinnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“, sagte Anja Althaus. „Mit der Eliteförderung schaffen wir ein Umfeld, das sportliche Entwicklung, Persönlichkeitsbildung und duale Karriere miteinander verbindet.“

Auswahl der Talente und Programmstruktur

Aktuell umfasst die DHB Eliteförderung Handball 19 Talente, davon neun weibliche und zehn männliche Spieler. Diese kommen aus verschiedenen Vereinen und Jahrgängen zwischen 2004 und 2008. Sie profitieren von spezifischem Athletiktraining und einer gezielten Vorbereitung, die die Ausbildung in den Vereinen ergänzt.

Die Eliteförderung ist Teil des umfassenden Leistungssport-Netzwerks des DHB und arbeitet eng mit Olympiastützpunkten, Bundestrainern und Heimtrainern zusammen. Viele Spielerinnen und Spieler, die heute in der Bundesliga und A-Nationalmannschaften erfolgreich sind, haben diese Förderung durchlaufen.

  • 9 weibliche Talente, u.a. Marie Weiss (TuS Metzingen) und Lara Däuble (Frisch Auf Göppingen)
  • 10 männliche Talente, u.a. Arnel Durmic (HSG Krefeld), Jan Mudrow (TBV Lemgo) und Rasmus Ankermann (THW Kiel)

Weitere Informationen zur Nachwuchsförderung im Handball finden Sie auf der offiziellen Website des Deutschen Handballbundes und auf regionalupdate.de.

Ausblick: Weitere Entwicklung der DHB Eliteförderung Handball

Die Zusammenarbeit mit den Vereinen und Partnern wird künftig noch enger gestaltet, um die Talente kontinuierlich zu fördern. Regelmäßige Entwicklungsgespräche, die Nutzung moderner Trainingsmethoden sowie die Integration der Persönlichkeitsentwicklung sind zentrale Bestandteile der Eliteförderung. Die Mentoren Althaus und Heuberger wollen die individuelle Begleitung weiter intensivieren und so die Basis für eine erfolgreiche Zukunft des deutschen Handballs legen.

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