Mainz. Der ZDF Grimme-Preis 2026 steht ganz im Zeichen des öffentlich-rechtlichen Senders, der bei der diesjährigen Verleihung elf Auszeichnungen erhalten hat. Prämiert wurden unter anderem diverse Serien, Dokumentarfilme sowie journalistische und unterhaltende Formate.
ZDF gewinnt elf Preise
Beim 62. Grimme-Preis, der am Donnerstag, 12. März 2026, offiziell bekannt gegeben wurde, konnte das ZDF in mehreren Wettbewerben hervorragende Erfolge verbuchen. Besonders in der Kategorie „Fiktion“ erhielten Produktionen des Senders mehrere Auszeichnungen. Herausragend ist die deutsch-dänische Serie „Die Affäre Cum-Ex“, die sich mit einem der größten Steuerraube Europas beschäftigt. Weitere prämierten fiktionalen Produktionen sind „KRANK Berlin“, die Serie „Tschappel“ aus dem ZDFneo-Programm sowie der Spielfilm „Unterwegs im Namen der Kaiserin“.
Weitere Auszeichnungen in Information & Kultur
Im Bereich „Information & Kultur“ erhielt das ZDF ebenfalls mehrere Preise. Der Dokumentarfilm „Das leere Grab“ zeichnet die Suche zweier tansanischer Familien nach menschlichen Überresten, die aus den deutschen Kolonien entwendet wurden, nach. Auch der Film „Sudan: Ein Krankenhaus im Schatten des Krieges“ wurde für seine intensive Berichterstattung über die Lage in den Nuba-Bergen ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde ZDF-Korrespondentin Golineh Atai mit dem Preis für „Besondere Journalistische Leistung“ geehrt. Sie berichtete für das ZDF aus der arabischen Welt und stärkte damit das Profil der Auslandsberichterstattung.
Preise in Unterhaltung sowie Kinder & Jugend
Die Wissenschaftssendung „MAITHINK X – Die Show“ von Dr. Mai Thi Nguyen-Kim wurde für ihre gesellschaftlichen Einordnungen ausgezeichnet. Ebenso erhielt die Show „smypathisch – die show“ eine Trophäe. Im Kinderbereich punktete die Animationsserie „Lenas Hof“ mit Geschichten rund um das Zusammenleben auf einem Bauernhof. Die Nachwuchsschauspielerin Melia Kara wurde für ihre Leistung im Drama „Ellbogen“ ausgezeichnet.
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„Die Auszeichnungen bestätigen die vielfältige Qualität unserer Produktionen“, sagte ein Sprecher des ZDF.
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„Die Berichte von Golineh Atai haben Maßstäbe gesetzt“, so die Jury.
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„Mit ‚Die Affäre Cum-Ex‘ gelingt eine spannende Aufarbeitung eines brisanten Themas,“ so der Produzent Jan Schomburg.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung für Zuschauer in Rheinland-Pfalz und Deutschland
Mainz als Sitz des ZDF profitiert von der hohen Auszeichnung seiner Produktionen durch den Grimme-Preis, der zu den renommiertesten im deutschen Fernsehen zählt. Für die Zuschauer in der Region bedeutet das vielfältige, qualitativ hochwertige Inhalte aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die gesellschaftlich relevante Themen aufarbeiten. Die Preisverleihung findet am 24. April 2026 in Marl statt und wird am selben Tag in der 3sat-Mediathek sowie im TV ausgestrahlt. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum ZDF-Programm sind auf regionalupdate.de sowie auf den offiziellen ZDF-Seiten zu finden.
Externe Quelle: Grimme-Institut
