Amgen forscht gegen seltene Erkrankung endokrine Orbitopathie

Anzeige
Kunde Kopfpunk-Topbanner

München. Die endokrine Orbitopathie Behandlung rückt in den Fokus der biotechnologischen Forschung von Amgen, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich seltener Erkrankungen. Mit einem innovativen Therapieansatz sollen neue Optionen für die oft schwer therapierbare Autoimmunerkrankung entwickelt werden.

Neue Hoffnung für Patienten: Fortschritte bei der endokrinen Orbitopathie Behandlung

Die endokrine Orbitopathie (EO) ist eine seltene, autoimmune Erkrankung, die vor allem das Gewebe um die Augen betrifft und in schweren Fällen die Sehkraft gefährden kann. Trotz der Einordnung als häufige Begleiterkrankung des Morbus Basedow ist die Krankheit aufgrund geringer Fallzahlen selten und therapeutisch bisher nur unzureichend behandelbar.

Krankheitsbild und Herausforderungen

Bei der EO führt eine Entzündung zu einer Schwellung des Gewebes hinter dem Auge. Fett- und Muskelgewebe vergrößern sich, was den Augapfel nach außen drängt und Symptome wie Schmerzen, Rötungen, Lichtempfindlichkeit und Doppelbilder verursacht. Die Erkrankung verläuft typischerweise in einer aktiven und einer chronischen Phase. Im schlimmsten Fall tritt durch die Verdrängung des Sehnervs eine starke Sehbeeinträchtigung bis zum Sehverlust ein. Zusätzlich leiden Patienten unter den funktionellen Einschränkungen und dem veränderten äußeren Erscheinungsbild, was die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt.

Forschungsansatz von Amgen

Amgen verfolgt nach eigenen Angaben seit mehr als 45 Jahren das „Biology first“-Prinzip, das auf einer tiefgehenden Analyse der molekularen Ursachen der Erkrankungen basiert. Für die endokrine Orbitopathie fokussiert sich das Unternehmen auf den Signalweg des Insulin-like Growth Factor 1-Rezeptors (IGF-1R), der bei Betroffenen fehlreguliert aktiviert ist und die Entzündungs- sowie Gewebeveränderungsprozesse fördert. Der neuartige Therapieansatz von Amgen setzt gezielt an diesem Signalweg an und zielt darauf ab, präzise in krankheitsrelevante Mechanismen einzugreifen, im Gegensatz zu bisherigen Therapien, die hauptsächlich die Entzündungsaktivität unspezifisch kontrollieren.

„Wir folgen dem biology-first-Prinzip: Wir wollen Krankheitsmechanismen tiefgreifend verstehen, um dann passgenaue Lösungen entwickeln zu können. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, Diagnosewege zu verkürzen und die Versorgung nachhaltig zu verbessern,“ sagte Dr. Stefan Kropff, Medizinischer Direktor der Amgen GmbH in München.

  • Seltene Erkrankungen betreffen in Europa schätzungsweise 27 bis 36 Millionen Menschen, in Deutschland sind es rund vier Millionen.
  • Rund 95 % der seltenen Erkrankungen haben derzeit keine adäquate Therapie.
  • Amgen beschäftigt sich mit selteneren Erkrankungen unter Einbezug interdisziplinärer Forschung, um neue Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Weitere Informationen zu seltenen Erkrankungen bietet das Unternehmen auf seiner Webseite für Patienten an Amgen Patientenservice zu seltenen Erkrankungen.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Lokale Bedeutung und Ausblick

München als Standort der Amgen GmbH profitiert von den dort angesiedelten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Biotechnologie-Bereich. Die Fortschritte bei der endokrinen Orbitopathie Behandlung können mittel- bis langfristig dazu beitragen, die Versorgungslage von Betroffenen in der Region und darüber hinaus zu verbessern. Für Patienten in Deutschland und Europa bedeutet das potenziell bessere therapeutische Optionen für eine Erkrankung, die bislang kaum adäquate Behandlungsangebote hatte.

Neben der Weiterentwicklung der Therapie plant Amgen, die Diagnostik und Patientenbetreuung nachhaltiger zu gestalten. Für Betroffene und ihre Angehörigen sind zusätzliche Informations- und Unterstützungsangebote vorgesehen, die den Umgang mit der Erkrankung erleichtern sollen.

Weitere aktuelle Entwicklungen zur medizinischen Biotechnologie und Forschung können auf regionalupdate.de verfolgt werden. Offizielle Daten und Hintergrundinformationen zu seltenen Erkrankungen stellt unter anderem die Europäische Kommission bereit.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel