RTLZWEI-Doku »Hass. Hetze. Hoffnung.« gewinnt Grimme-Preis

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München. Die RTLZWEI-Produktion hass hetze hoffnung erhält am 24. April 2026 in Marl den Grimme-Preis. Der zweiteilige Dokumentarfilm thematisiert Alltagsrassismus und stereotype Sexualisierung gegenüber asiatisch gelesenen Menschen in Deutschland.

Grimme-Preis für Doku: hass hetze hoffnung

Der Dokumentarfilm „Hass. Hetze. Hoffnung.“ beschäftigt sich intensiv mit der Problematik von Rassismus und Diskriminierung gegenüber Asiatischstämmigen in Deutschland. Ausgehend vom Mord an der chinesischen Studentin Li Yángjié im Jahr 2016 in Dessau zeigt die Produktion, wie asiatische Frauen mit Hypersexualisierung und alltäglichen Anfeindungen konfrontiert werden. Das Thema erhielt durch den Film eine wichtige öffentliche Aufmerksamkeit.

Die Autorinnen Linda Kokkores und Lillian Malan, der Autor Philipp Link sowie die Regisseurinnen Claudia Tuyet Scheffel und Quynh Lê Nguyen realisierten den Zweiteiler in Kooperation mit NEOS Film. Verantwortlich für Redaktion und Umsetzung bei RTLZWEI war Kristin Mager. Das Projekt entstand im Rahmen des „Doku Lab“ von RTLZWEI, das junge Dokumentarfilmerinnen und -filmer fördert.

Inhaltliche Schwerpunkte und gesellschaftliche Wirkung

Der Film beleuchtet zum einen den gewaltsamen Tod von Li Yángjié und seine Folgen für die asiatisch-deutsche Community. Zum anderen zeigt er, wie Alltagserfahrungen von Alltagsrassismus und sexualisierender Zuschreibung das Leben der Betroffenen beeinflussen. Dabei stehen deren eigene Stimmen und Perspektiven im Vordergrund.

„Für uns war es essenziell mit der deutsch-asiatischen Community zusammenzuarbeiten: Die Regisseurinnen Claudia Tuyet Scheffel und Quynh Lê Nguyen haben den Raum für Repräsentation und die Stimmen der Betroffenen und Communities geschaffen“, betonen Linda Kokkores, Lillian Malan und Philipp Link.

Die Anerkennung durch den renommierten Grimme-Preis würdigt die journalistische und filmische Qualität der Produktion sowie das Engagement von RTLZWEI, gesellschaftlich relevante Themen aufzugreifen. Programmdirektorin Konstanze Beyer sagte:

„Von Anfang an hat uns das Team mit seiner innovativen Idee der Umsetzung überzeugt. Der Grimme-Preis würdigt nun diese herausragende journalistische und filmische Leistung.“

Förderung junger Dokumentarfilmerinnen und -filmer

Das „Doku Lab“ von RTLZWEI, in dem hass hetze hoffnung entstanden ist, unterstützt Nachwuchstalente von der Recherche bis zur Produktion außergewöhnlicher journalistischer Dokumentationen. RTLZWEI plant, dieses Förderformat in angepasster Form fortzuführen und weiterzuentwickeln.

  • Förderung von Freelancern und jungen Künstlerinnen und Künstlern
  • Unterstützung bei Recherche, Konzeption und Produktion
  • Fokus auf gesellschaftlich relevante Themen

Der Film ist bei RTL+ kostenfrei abrufbar, was eine breite Zugänglichkeit gewährleistet. Weitere Informationen zum Sender und zur Produktion finden Interessierte auf der RTLZWEI-Webseite und im Doku-Bereich von RTL+.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Auszeichnung für gesellschaftlich relevante Dokumentation aus München

Die Verleihung des Grimme-Preises an hass hetze hoffnung unterstreicht die Relevanz von Dokumentationen, die gesellschaftliche Herausforderungen thematisieren. Für die Bürgerinnen und Bürger in der Region München zeigt dies, wie mediale Produktionen hier zu Themen wie Rassismus und Diversität beitragen können. Die Zusammenarbeit von RTLZWEI mit jungen Filmschaffenden unterstützt innovative Erzählformen und stärkt die Sichtbarkeit wichtiger gesellschaftlicher Themen.

Für Zuschauerinnen und Zuschauer bietet der Film Information sowie eine erweiterte Perspektive auf Diskriminierungserfahrungen, die häufig wenig Beachtung finden. Das öffentlich zugängliche Angebot bei RTL+ ermöglicht eine einfache und flexible Nutzung.

RTLZWEI plant, das „Doku Lab“ weiterzuführen, wodurch in Zukunft weitere gesellschaftlich relevante Projekte aus der Region gefördert werden können. Ziel ist es, auch weiterhin Tabuthemen aufzugreifen und dokumentarische Formate mit hoher inhaltlicher Qualität zu produzieren.

Mehr zu aktuellen Produktionen aus der Region und gesellschaftlichen Themen finden Sie auf regionalupdate.de.
Detaillierte Informationen zum Grimme-Preis sind auf der offiziellen Seite des Grimme-Instituts verfügbar.

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