München. Die Rundumsicht in Fahrzeugen hat sich laut einer aktuellen Untersuchung des ADAC verschlechtert, was die Verkehrssicherheit beeinträchtigen kann. In Bezug auf rundumsicht fahrzeuge sicherheit zeigt der ADAC Autotest 2025 deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Fahrzeugmodellen.
Sicherer fahren jetzt: Rundumsicht in Fahrzeugen und ihre Bedeutung für die Verkehrssicherheit
Die Rundumsicht ist ein entscheidender Sicherheitsaspekt beim Autofahren, da mehr als 25 Prozent der Unfälle außerhalb geschlossener Ortschaften beim Abbiegen oder an Kreuzungen passieren. Der ADAC misst bei seinem Autotest mit einer Messpuppe aus der Sicht des Fahrers den Sichtbereich in alle Richtungen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Sichtqualität über die letzten Jahre verschlechtert hat. Vor allem die A-Säulen stellen eine häufige Ursache für Sichtbehinderungen dar. Diese sind mittlerweile so breit, dass sie temporär andere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer verdecken können.
Fahrzeuge mit der besten und schlechtesten Rundumsicht
Im Test erzielte der Mini Cooper mit der Note 2,5 die beste Rundumsicht. Neben ihm schneiden Modelle wie der Hyundai i10, Audi Q8 und Subaru Outback mit befriedigenden Noten ab. Am unteren Ende der Skala stehen der Mercedes EQT, Porsche Cayenne und Renault Kangoo, alle mit der Note 5,5, was auf bauliche Merkmale wie breite A-Säulen und hohe Rückbänke zurückzuführen ist.
Ursachen für die Verschlechterung der Rundumsicht in Fahrzeugen
Der ADAC führt die negative Entwicklung auf mehrere Faktoren zurück. Sicherheitsaspekte wie breitere A-Säulen verbessern zwar den Insassenschutz, schränken aber die Sicht ein. Auch aerodynamische Designs mit flach geneigten Frontscheiben und hohe Fensterlinien erschweren das Umfeldbeobachten. Dies macht es für den Fahrer schwieriger, Abstände richtig einzuschätzen und den Überblick zu behalten.
Verbesserung durch richtige Sitzposition und Technik
Eine geeignete Sitzposition ist für gute Rundumsicht entscheidend. Sitzt ein Fahrer zu niedrig oder zu hoch, verstecken sich Verkehrsteilnehmer schneller im toten Winkel. Dies betrifft vor allem kleinere Fahrerinnen und Fahrer. Zudem können moderne Assistenzsysteme wie Front- und Rückfahrkameras oder 360-Grad-Kamerasysteme die Sicht unterstützen. Abbiegeassistenzsysteme sind besonders bei größeren Fahrzeugen hilfreich, um tote Winkel zu überwachen.
„Es ist aus Sicht des ADAC keine Lösung, die Rundumsicht aus Kosten- oder Designgründen unnötig einzuschränken und die Verantwortung stattdessen auf ein System zu übertragen“, sagte ein ADAC-Sprecher.
Beispielhafte Maßnahmen zur Verbesserung der Rundumsicht:
- Optimale Sitzposition einstellen
- Auswahl von Fahrzeugen mit guter Sichtqualität
- Nutzung von kamerabasierten Assistenzsystemen
- Schulung zur Nutzung vorhandener Technik
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Rundumsicht und Verkehrssicherheit in der Region: Was Autofahrer beachten sollten
Für Autofahrer in Bayern und der Region München ist die eingeschränkte Rundumsicht ein relevantes Thema, da die Verkehrsdichte gerade im Straßenverkehr außerhalb von Ortschaften und an Kreuzungen erhöhtes Unfallrisiko bedeutet. Verbraucher sollten beim Fahrzeugkauf verstärkt auf die Sichtverhältnisse achten und sich ausführlich mit Sitzposition und vorhandenen Assistenzsystemen beschäftigen. Die Hersteller sind zudem angehalten, die Rundumsicht bei Konzeption neuer Modelle nicht zu vernachlässigen.
Neben der Sicherheit bietet das Bewusstsein für Sichtverbesserungen einen praktischen Nutzen im Alltag, da ein besserer Überblick Gefahren frühzeitig erkennen hilft und die Unfallgefahr reduziert. Informationen zu aktuellen Modellen und technischen Neuerungen finden Interessierte auch auf regionalupdate.de unter der Rubrik Verkehr und Mobilität. Ergänzend bietet der ADAC viele Hinweise zur Verkehrssicherheit und technischen Assistenzsystemen, detailliert erläutert auf adac.de.
Autofahrer sind somit gut beraten, Sichtfragen ernst zu nehmen und aktiv für mehr Sicherheit zu sorgen.
