Oberbürgermeister Fuchs auf TECH.LAND Xperience in Münster

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Münster. Über 1.000 Besucher kamen zur „TECH.LAND Xperience Münster“ im MCC Halle Münsterland zusammen, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Technologie- und Innovationsnetzwerk TECH.LAND zu fördern. Zentral war die Diskussion über Stadtgesundheit und die Bedeutung der Kooperation zwischen deutschen und niederländischen Partnern.

Innovationen in Stadtgesundheit

Die „TECH.LAND Xperience Münster“ bot eine Plattform für den Austausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verwaltungen aus Nordrhein-Westfalen und den Ostniederlanden. Oberbürgermeister Tilman Fuchs betonte auf einer Podiumsdiskussion, wie wichtig die deutsch-niederländische Zusammenarbeit für innovative Lösungen in der Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik ist. Dabei hob er hervor, dass beide Seiten der Grenze gleichermaßen von der grenzüberschreitenden Kooperation profitieren.

Deutsch-niederländische Kooperation im Fokus

TECH.LAND wurde 2024 gegründet und verbindet inzwischen über 20 Partnerinstitutionen, darunter die Städte Münster und Enschede. Die Netzwerkpartner arbeiten an Schlüsseltechnologien wie digitaler Datenaustausch, Batterieforschung, Wasserstofftechnologie, Kreislaufwirtschaft, Robotik, sowie Gesundheits- und Medizintechnik. Der Schwerpunkt auf Stadtgesundheit wurde auf der Konferenz durch den intensiven Austausch mit internationalen Expertinnen und Experten sichtbar.

„Im TECH.LAND-Netzwerk setzen wir unter anderem in Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik auf grenzüberschreitende Kooperation. In der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit liegt eine besondere Innovationskraft, von der Menschen auf beiden Seiten der Grenze gleichermaßen profitieren“, sagte Oberbürgermeister Tilman Fuchs.

Konkrete Projektbeispiele aus dem Gesundheitswesen

Ein aktuelles Projekt im Gesundheitsbereich ist „BRIDGE“. Ziel dieses TECH.LAND-Projekts ist es, grenzüberschreitende Hürden zwischen Krankenhäusern abzubauen. Das Vorhaben soll es ermöglichen, Ressourcen zu bündeln und Patienten auch über die Landesgrenzen hinweg besser zu versorgen. Darüber hinaus waren Delegationen von Münsters Partnerstädten aus fünf Ländern zur „TECH.LAND Xperience“ zu Gast, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Kooperationen zu vertiefen.

Ausblick und weitere Entwicklungen bei TECH.LAND

Das TECH.LAND-Netzwerk plant, den Wirtschaftsraum deutsch-niederländisch im Ausland sichtbarer zu machen und neue Partnerschaften zu fördern. Die vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützten Projekte reichen von medizinischer Versorgung bis zur Entwicklung mobiler Ladelösungen für E-Flugzeuge. Für die Zukunft ist vorgesehen, den Austausch zwischen den Partnerinstitutionen weiter zu intensivieren und weitere Innovationsfelder zu erschließen.

Ein nächster wichtiger Termin ist das jährliche TECH.LAND-Partnermeeting, das als Auftakt der Konferenz diente und auch künftig den Rahmen für strategische Abstimmungen bilden soll. Interessierte finden weitere Informationen auf der Webseite des Netzwerks TECH.LAND sowie auf der Seite der Stadt Münster. Zudem bietet regionalupdate.de regelmäßig aktuelle Berichte aus der Region.

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