Champignonernte 2025 um 1,4 % gestiegen

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Wiesbaden. Die Champignonernte Deutschland 2025 zeigt eine leichte Steigerung. Insgesamt wurden 78 400 Tonnen Speisepilze geerntet, wobei der Anteil der Champignons 97,9 Prozent ausmacht.

Erntewachstum sichtbar: Champignonernte Deutschland 2025 im Überblick

Die Erntemenge der Speisepilze in Deutschland erhöhte sich im Jahr 2025 um 1,0 Prozent oder 760 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr. Konkret verzeichnete die Champignonernte Deutschland 2025 einen Zuwachs von 1,4 Prozent gegenüber 2024. Im Durchschnitt der letzten zehn Jahre (2015 bis 2024) liegt die Ernte sogar um 4,6 Prozent höher. Die gesamte Speisepilzproduktion belief sich auf 78 400 Tonnen, wovon 76 800 Tonnen auf Champignons entfielen.

Wesentliche regionale Schwerpunkte

Die Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bleiben die wichtigsten Anbauregionen für Speisepilze in Deutschland. Dort konzentriert sich die Produktion auf Betriebe mit mindestens 0,1 Hektar Produktionsfläche. Trotz der Zunahme der Erntemengen blieb die genutzte Erntefläche nahezu unverändert.

Weitere Pilzkulturen

Neben Champignons wurden auch Kräuter- und Austernseitlinge, Shiitake sowie diverse Spezialpilze geerntet. Diese machten jedoch nur einen kleinen Teil der gesamten Speisepilzernte aus.

„Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 78 400 Tonnen Speisepilze in Betrieben mit mindestens 0,1 Hektar Produktionsfläche geerntet“, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Weitere Details zur Pilzernte und den aktuellen Zahlen finden Sie bei Destatis.

Mehr zu regionalen Agrarthemen lesen Sie auch auf regionalupdate.de.

Weitere Entwicklungen und Ausblick

Die gesamte Speisepilzproduktion in Deutschland zeigt eine positive Entwicklung. Die nahezu gleichbleibende Anbaufläche bei gleichzeitig gesteigerter Ernteleistung deutet auf Effizienzsteigerungen in der Produktion hin. Zukünftige Analysen könnten Aufschluss über die Ursachen des Erntewachstums geben. Für 2026 sind offizielle Zahlen noch abzuwarten. Branchenverbände und Erzeugerbetriebe beobachten die Entwicklung im Pilzanbau weiterhin genau.

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