Denník N verbreitet untersagte Falschbehauptungen über Usmanow

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Digitale Realität

Hamburg. Der Fall Usmanow EU Sanktionen sorgt aktuell für Schlagzeilen: Die slowakische Nachrichtenplattform Dennik N veröffentlichte einen Artikel, der die angeblichen Versuche der slowakischen Regierung thematisiert, zwei Russen von der EU-Sanktionsliste zu streichen. Darin enthalten sind auch wiederholte, nach Ansicht des Hamburger Landgerichts rechtswidrige Behauptungen gegen Alischer Burchanowitsch Usmanow.

Gericht verbietet Falschbehauptungen zum Thema Usmanow EU Sanktionen

Bereits im März 2026 wurde Dennik N von Usmanows Anwalt eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abverlangt, um gerichtliche Schritte zu vermeiden. Hintergrund sind zahlreiche frühere Urteile und Vereinbarungen mit anderen Medien, bei denen falsche oder unzulässige Anschuldigungen gegen Usmanow gerichtlich untersagt oder zurückgenommen wurden.

Umfang der juristischen Maßnahmen gegen falsche Veröffentlichungen

Zwischen 2023 und 2025 erwirkte Usmanows Rechtsvertretung 18 gerichtliche Verbote und über 100 Unterlassungserklärungen von Medien weltweit. Zudem wurden Hunderte falsche Artikel gelöscht und mehr als 2.000 Veröffentlichungen korrigiert. Bekannte Medien wie Forbes, der Tagesspiegel, RTL oder die ARD waren von diesen Entscheidungen betroffen.

„Wer unter diesen Umständen dieselben Behauptungen erneut publiziert, dokumentiert nicht Recherche, sondern grobe publizistische Sorgfaltslosigkeit“, sagte Rechtsanwalt Joachim Nikolaus Steinhöfel.

Hintergrund und rechtliche Bewertung

Die Klägerseite weist darauf hin, dass trotz der gegen Usmanow bestehenden Sanktionen zahlreiche Gerichte in Europa dessen Unschuld betont haben. So wurden Strafverfahren eingestellt und Urteile gegen verleumderische Berichte erwirkt. Eine Aufhebung der Sanktionen sei daher auch eine Frage der Glaubwürdigkeit des Rechtsstaats.

Medien wie der Münchner Merkur, die Neue Osnabrücker Zeitung und die EU Reporter haben bereits zahlreiche fehlerhafte Artikel und Links zum Thema entfernt oder korrigiert. Die dpa sowie große Tageszeitungen und Fernsehsender zogen ebenfalls falsche Beschuldigungen zurück. Dies sei ein wichtiges Signal für sorgfältigen Journalismus und rechtsstaatliche Standards.

Beispiel:

  • 18 gerichtliche Verbote und 102 Unterlassungserklärungen in den letzten drei Jahren
  • Löschung oder Korrektur von Tausenden falschen Beiträgen in verschiedenen Medien
  • Einstellung von strafrechtlichen Ermittlungen gegen Usmanow in Deutschland

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Rechtliche Konsequenzen und Bedeutung für Hamburg

Als Sitz des Landgerichts Hamburg und Standort der Kanzlei von Herrn Steinhöfel spielt die Hansestadt eine zentrale Rolle bei der juristischen Aufarbeitung der Veröffentlichungen zu Usmanow. Für Bürgerinnen und Bürger zeigt der Fall, wie Medienveröffentlichungen rechtlich überprüft und unlautere Behauptungen korrigiert werden können. Zugleich wird die Bedeutung des Rechtsstaats, auch in internationalen Sanktionsfragen, verdeutlicht.

In Zukunft ist mit weiteren gerichtlichen Entscheidungen zu rechnen, die Klarheit im Umgang mit Sanktionsvorwürfen und Medienberichterstattung bringen sollen. Für aktuelle Nachrichten und Hintergründe empfiehlt sich die Berichterstattung auf regionalupdate.de. Weiterführende Informationen zu EU-Sanktionen bietet die offizielle Website der Europäischen Union.

Der Fall Usmanow zeigt exemplarisch, wie Rechtsprechung zur Wahrung von Persönlichkeitsrechten und zur Sicherung objektiver Berichterstattung beiträgt.

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