Monheim. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 63 Prozent der Deutschen bereit sind, an klinischen Studien teilzunehmen. Die Fokus-Keyphrase „Mut klinische Studien Deutschland“ unterstreicht dabei die hohe Bereitschaft, medizinische Forschung aktiv zu unterstützen.
Mutige Studie Teilnahme
Die repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag des biopharmazeutischen Unternehmens UCB befragte bundesweit 1.055 Menschen. 63,1 Prozent der Befragten könnten sich vorstellen, an klinischen Studien für neue Medikamente teilzunehmen. Besonders ausgeprägt ist diese Bereitschaft bei den 18- bis 39-Jährigen (66,5 Prozent) und den 40- bis 59-Jährigen (67,4 Prozent). Auch bei den über 60-Jährigen liegt die Zustimmung mit 53,7 Prozent über der Hälfte.
Einfluss von Einkommen und Familienstand
Das Haushaltsnettoeinkommen zeigt ebenfalls einen Einfluss auf die Teilnahmebereitschaft: In Haushalten mit weniger als 2.500 Euro liegt sie bei 57,7 Prozent, bei über 3.500 Euro monatlichem Einkommen fast bei 70 Prozent. Personen mit Kindern im Haushalt sind besonders aufgeschlossen; 74,7 Prozent von ihnen würden mitmachen. Dies könnte auf ein besonderes Bewusstsein für medizinischen Fortschritt bei Eltern hinweisen.
Bedeutung von Mut in Forschung und Gesellschaft
Laut Dr. Hanna Rabia Khan, General Managerin bei UCB, sind nur etwa 10 bis 15 Prozent der Wirkstoffkandidaten erfolgreich bis zur Zulassung. „Fast 80 Prozent der Befragten bewerten die Risikobereitschaft der Pharmaindustrie als mutig“, so Khan. Mut wird dabei als zentraler Wert in der Forschung genauso geschätzt wie in der Gesellschaft insgesamt: 94 Prozent sehen Mut als wichtig an, um neue Wege zu gehen, und über 90 Prozent sind sich einig, dass mutige Schritte nötig sind, um Fortschritt zu erzielen.
„Wir sind überzeugt, dass Mut der Schlüssel für Innovation ist. Unsere Umfrage zeigt, dass die Menschen in Deutschland diese Auffassung teilen“, sagte Dr. Hanna Rabia Khan.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Klinische Studien in Monheim und regionale Bedeutung
Monheim ist Standort von UCB, einem der führenden biopharmazeutischen Unternehmen, das 2025 rund 24 Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung investierte – deutlich mehr als der Branchendurchschnitt von bis zu 17 Prozent. Die hohen Investitionen ermöglichen es, innovative Therapien für Patienten mit schweren chronischen Erkrankungen voranzutreiben. Für Bürgerinnen und Bürger in der Region bedeutet dies Zugang zu medizinischem Fortschritt und potenzielle Teilnahme an Studien, die die Behandlungschancen deutlich verbessern können.
Die Umfrage hebt hervor, dass Mut nicht nur in der Forschung, sondern auch bei potenziellen Studienteilnehmern vorhanden ist. Das fördert nicht nur die Wissenschaft, sondern stärkt auch den Standort Monheim als wichtigen Akteur in der Entwicklung neuer Medikamente.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich auf regionalupdate.de über aktuelle Entwicklungen in der medizinischen Forschung informieren. Weitere Informationen zur Mut-Kampagne und zur Studie bietet die Webseite von UCB www.ucb.de/mut.
Quellen:
- Umfrage Innofact im Auftrag UCB, Dezember 2025
- vfa und BPI/Civey-Umfrage 2024
- UCB Integrated Annual Report 2025
- Bundesverband der pharmazeutischen Industrie, Pharma-Daten 2025
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