Woche der Ausbildung: Ausbildungschancen fördern und Fachkräfte sichern

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Nürnberg. Die Bundesagentur für Arbeit ruft vom 16. bis 20. März 2026 zur „Woche der Ausbildung“ auf und möchte mit verschiedenen Aktionen junge Menschen sowie Unternehmen zusammenbringen. Ziel ist es, die Ausbildung Fachkräfte sichern als langfristige Investition trotz wirtschaftlicher Herausforderungen weiter zu stärken.

Ausbildung sichern jetzt

Die wirtschaftliche Lage schlägt sich zunehmend auf den Ausbildungsmarkt nieder. Im vergangenen Berufsberatungsjahr meldeten Arbeitgeber bundesweit knapp fünf Prozent weniger Ausbildungsstellen als im Vorjahr. Gleichzeitig nahm die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um etwa drei Prozent zu. Konkret standen 494.109 Ausbildungsplätze 444.335 suchenden Jugendlichen gegenüber. Der Abstand zwischen Angebot und Nachfrage verringert sich also deutlich.

Weiterhin mehr Ausbildungsplätze als Bewerber

Trotz der Abnahme bleiben aktuell mehr Ausbildungsstellen gemeldet als Bewerber vorhanden. Die Bundesagentur für Arbeit sieht dies als Chance, junge Menschen rechtzeitig mit Betrieben zusammenzuführen. Die demografische Entwicklung und der steigende Bedarf an Fachkräften machen eine frühzeitige Fachkräftesicherung besonders wichtig.

„Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten bleibt Ausbildung eine zentrale Zukunftsinvestition. Die demografische Entwicklung und der steigende Fachkräftebedarf machen das immer deutlicher“, sagte Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit.

Unterstützung für Betriebe und junge Menschen

Die Bundesagentur für Arbeit bietet Unternehmen Beratung und Fördermöglichkeiten, um Ausbildungsplätze anzubieten und Nachwuchs zu gewinnen. Praktika und Einstiegsqualifizierungen werden als Mittel empfohlen, potenzielle Auszubildende früh kennenzulernen und an den Betrieb zu binden. Zudem bestehen spezielle Förderangebote, etwa die Assistierte Ausbildung für Auszubildende mit besonderen Herausforderungen oder Mobilitätszuschüsse für Jugendliche, die längere Wege zum Ausbildungsplatz in Kauf nehmen müssen.

  • Beratung von Betrieben zur Ausbildungsplatzmeldung
  • Förderprogramme für besondere Zielgruppen (z. B. junge Menschen mit Behinderung)
  • Praktika und Einstiegsqualifizierungen als Bindungsinstrumente
  • Mobilitätsunterstützung für Auszubildende

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Bedeutung und praktische Hinweise für Bürgerinnen und Bürger

Für den Raum Nürnberg und Umgebung ist die Sicherung von Ausbildungsplätzen ein wichtiger Baustein zur Bewältigung des Fachkräftemangels. Junge Menschen werden ermutigt, frühzeitig ihre Berufswahl sorgfältig zu planen und die Beratungsangebote der regionalen Arbeitsagenturen zu nutzen. Unternehmen werden gebeten, verstärkt in Ausbildungsplätze zu investieren und die vorhandenen Fördermöglichkeiten wahrzunehmen.

In den kommenden Monaten wird die Bundesagentur für Arbeit vor Ort verschiedene Informations- und Motivationsveranstaltungen durchführen. Damit soll die Verbindung zwischen Jugendlichen und Betrieben weiter gestärkt werden. Nähere Informationen und Unterstützung garantiert die Bundesagentur unter anderem über die Webseite zur Woche der Ausbildung.

Auch Sie können dazu beitragen, die Fachkräfte von morgen zu sichern und gleichzeitig Ihre Zukunftsperspektiven zu verbessern. Weitere regionale Nachrichten aus dem Bereich Berufsbildung finden Sie auf regionalupdate.de.


Quellen:
Bundesagentur für Arbeit: Woche der Ausbildung
Bundesagentur für Arbeit Pressemitteilung, März 2026

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