Pharmazeutische Dienstleistungen wachsen kontinuierlich

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Digitale Realität

Berlin. Pharmazeutische Dienstleistungen Apotheken Deutschland werden immer häufiger genutzt und das Angebot in den Apotheken wächst kontinuierlich. Mehr als die Hälfte der Apotheken bieten inzwischen regelmäßige pharmazeutische Dienstleistungen an, was die Versorgung der Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessert.

Dienstleistungen steigern Versorgung

Im dritten Quartal 2025 haben rund 8.800 der insgesamt 16.600 Apotheken in Deutschland etwa 216.000 pharmazeutische Dienstleistungen angeboten. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2024 ist dies eine deutliche Steigerung, damals waren es rund 7.900 Apotheken mit etwa 156.000 Angeboten dieser Leistungen. Dabei handelt es sich um verschiedene Serviceleistungen, wie die Beratung zur richtigen Anwendung von Inhalativa oder Medikationsanalysen.

Unterstützungsmaßnahmen für Apothekenteams

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hat verschiedene Schulungs- und Informationsmaterialien entwickelt, um Apothekenteams bei der Ansprache und Betreuung der Patientinnen und Patienten zu unterstützen. Dazu zählen Schulungsvideos, Experten-Podcasts, Workshops auf wissenschaftlichen Kongressen sowie umfangreiches Werbematerial. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, pharmazeutische Dienstleistungen noch besser in den Apothekenalltag zu integrieren.

Gesetzliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen

Seit 2020 können Apotheken fünf verschiedene pharmazeutische Dienstleistungen anbieten. Das Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG), das derzeit im Bundestag beraten wird, sieht die Einführung weiterer Leistungen vor, unter anderem zur Verbesserung der Therapietreue. Thomas Preis, Präsident der ABDA, betont:

„Die pharmazeutischen Dienstleistungen nutzen den Patientinnen und Patienten unmittelbar und verbessern die Versorgung spürbar. Unser Ziel ist es, die Implementierung weiter zu beschleunigen und die Angebote noch besser in der Breite zu verankern.“

Der Deutsche Apothekerverband (DAV) hat jedoch jüngst den Vertrag zur Honorierung der pharmazeutischen Dienstleistungen gekündigt, da die bisherigen Honorare nicht mehr als angemessen angesehen werden. Die Apotheken benötigen deshalb ausreichende personelle und finanzielle Ressourcen, um die zusätzlichen Leistungen dauerhaft anbieten zu können.

Beispiel: Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung für die Gesundheitsversorgung vor Ort

Die stärkere Verankerung pharmazeutischer Dienstleistungen in Apotheken hat auch für die Region eine hohe Relevanz. Bürgerinnen und Bürger profitieren von individuell angepassten Beratungen, die die sichere und effektive Einnahme von Medikamenten fördern. Das steigende Angebot verbessert die medizinische Versorgung in der Nähe und entlastet andere Gesundheitsdienste wie Arztpraxen.

Um diese Fortschritte weiter voranzutreiben, werden die Schulungen und Materialien für Apothekenmitarbeiter kontinuierlich erweitert. Die Beratungsleistungen können helfen, medizinische Komplikationen zu vermeiden und somit langfristig Kosten im Gesundheitssystem zu senken. Weitere Informationen rund um pharmazeutische Dienstleistungen sowie aktuelle Entwicklungen sind unter anderem auf regionalupdate.de oder der Webseite der ABDA abda.de verfügbar.

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