Bielefeld. André Kuper Landtag Verzicht: Der Landtagspräsident Nordrhein-Westfalens und CDU-Politiker aus Rietberg, André Kuper, wird bei der Landtagswahl im kommenden Jahr nicht erneut kandidieren. Nach sorgfältiger Überlegung hat er beschlossen, seine politische Karriere zu beenden und jüngeren Kandidaten Platz zu machen.
Kuper verlässt Politik
André Kuper (CDU) informierte den Vorstand seiner Partei im Kreis Gütersloh offiziell über seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur bei der Landtagswahl 2027. Seine aktuelle Wahlperiode sowie seine Amtszeit als Landtagspräsident laufen noch bis Mai 2027. Bis dahin will er seine politischen Aufgaben und gestarteten Projekte mit vollem Einsatz fortführen.
Grund für den Verzicht
Kuper erklärte, die Entscheidung sei das Ergebnis einer persönlichen und intensiven inneren Abwägung, die er gemeinsam mit seiner Ehefrau Monika getroffen hat. Er möchte jüngeren Politikerinnen und Politikern die Möglichkeit geben, Verantwortung zu übernehmen. Seine bisherige politische Arbeit beschreibt er als engagiert und verantwortungsbewusst.
Zukunftspläne
Trotz des Rückzugs aus der aktiven Politik plant André Kuper, seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten weiterhin fortzusetzen. Konkrete Informationen zu diesen Engagements liegen bislang nicht vor.
„Ich habe heute dem Vorstand der CDU im Kreis Gütersloh mitgeteilt, nicht bei der Landtagswahl im nächsten Jahr zu kandidieren“, sagte Kuper gegenüber der „Neuen Westfälischen“. „Ich bleibe dem Landtag, der Landtagsverwaltung, den von mir initiierten Projekten und den Bürgern noch über ein Jahr in bekannter Form und mit all meinem Engagement erhalten.“
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Abschied eines erfahrenen Landespolitikers aus Rietberg
Mit dem Verzicht auf die Kandidatur beendet André Kuper eine lange politische Laufbahn, die ihn an die Spitze des nordrhein-westfälischen Landtags führte. Für Rietberg und den Kreis Gütersloh bedeutet dies den Verlust einer erfahrenen politischen Persönlichkeit, die maßgeblich an verschiedenen Initiativen beteiligt war. Für die Bürgerinnen und Bürger ist es künftig spannend, welche neuen Kandidaten in den Ring steigen und wie die politische Landschaft sich weiterentwickelt.
Kuper bleibt der Region über seine noch laufende Amtszeit sowie durch sein Ehrenamt verbunden. Weitere Informationen zur Landtagswahl und den Kandidaten bietet die Neue Westfälische sowie das Informationsportal der Landtags Nordrhein-Westfalen.
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