München. Am 15. März wird der Long COVID Awareness Day begangen, um auf die anhaltenden Folgen einer COVID-19-Erkrankung aufmerksam zu machen. Im Fokus steht dabei die Bedeutung der Long Covid Impfquoten Deutschland, um die Verbreitung der Krankheit zu reduzieren und Betroffene zu schützen.
Long Covid Impfquoten Deutschland: Long Covid bekämpfen
Long COVID beschreibt Symptome, die mindestens zwei Monate nach einer COVID-19-Infektion anhalten und sowohl die körperliche als auch die psychische Gesundheit beeinträchtigen können. Laut Schätzungen der WHO/Europa haben in den ersten drei Jahren der Pandemie rund 36 Millionen Menschen in Europa Long COVID entwickelt. Diese Erkrankung wirkt sich negativ auf Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit aus. Langfristiger Schutz ist daher nur über eine konsequente Prävention, vor allem durch Impfungen, möglich. Die Impfungen verringern das Risiko, Long COVID zu entwickeln.
Fehlinformationen erschweren Prävention
Trotz wissenschaftlicher Evidenz existieren viele Mythen über Long COVID und den Zusammenhang mit Impfungen, die die Impfbereitschaft in Deutschland bremsen. So gibt es keine Hinweise darauf, dass Impfstoffe Long COVID verursachen, wie eine von der WHO initiierte Informationskampagne klarstellt. Dennoch zeigen Umfragen, dass fast ein Viertel der Nicht-Geimpften Sorge vor Impf-Nebenwirkungen haben. Diese Vorbehalte tragen zu niedrigen Impfquoten bei, insbesondere in der älteren Bevölkerung.
„Die Hartnäckigkeit, mit der sich Mythen in den Köpfen der Menschen verankert haben, hält viele noch immer von einer Impfung ab. Mit unmittelbaren Folgen für Betroffene“, sagte Dr. Cornelia Voigt, Medical Director Moderna Germany.
Impfangebot und Wahlfreiheit als Schlüssel
Für die kommende Impfsaison steht in Deutschland eine größere Auswahl an COVID-19-Impfstoffen zur Verfügung. Moderna hat kürzlich die Zulassung für einen weiteren mRNA-basierten Impfstoff erhalten, der nun neben dem bisherigen Impfstoff eingesetzt werden kann. Die Öffnung des Impfmarkts soll die Wahlfreiheit für Ärzte und Patienten stärken und damit die Impfquoten verbessern.
„Moderna begrüßt die Öffnung der COVID-19-Impfstoffversorgung in Deutschland ausdrücklich, da so endlich Wahlfreiheit auf Seiten der Ärzte- und Apothekerschaft sowie Bürgern ermöglicht wird“, erläuterte Andreas Pollner, Geschäftsführer Moderna Germany.
- Die COVID-19-Impfquote bei Personen ab 60 Jahren liegt derzeit bei etwa 13 Prozent.
- Rund 45 Prozent der Menschen ab 50 Jahren zeigen grundsätzlich Impfbereitschaft.
- Trotz hoher Krankheitslast wurden in der laufenden Saison bereits über 39.000 COVID-19-bedingte Krankenhauseinweisungen dokumentiert.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Bedeutung für Deutschland: Impfstrategie und Schutz der Bevölkerung
In Deutschland wirkt sich die niedrige COVID-19-Impfquote insbesondere auf die Gesundheitsversorgung älterer Menschen aus. Etwa 96 Prozent der schweren Krankheitsverläufe und Todesfälle betreffen diese Altersgruppe, die sich zugleich seltener impfen lässt. Eine Erhöhung der Impfquoten gilt daher als dringendes Ziel, um die Belastung durch Long COVID und die Pandemie insgesamt zu reduzieren. Die Verfügbarkeit mehrerer Impfstoffe erleichtert den Zugang für Patienten und Ärzte.
Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das, dass neben der erhöhten Impfbereitschaft auch verlässliche Informationen und niederschwellige Impfangebote entscheidend sind. Die Initiativen von Moderna und anderen Partnern zielen darauf ab, Fehlinformationen entgegenzuwirken und den Schutz der öffentlichen Gesundheit zu stärken. Zur weiteren Aufklärung steht die Myth-Busting-Initiative der WHO Europa zur Verfügung.
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Quellen:
- WHO/Europe, Statement zum Long COVID: https://ots.de/pgDJ0J
- Robert Koch-Institut Epidemiologisches Bulletin: https://ots.de/JlbTpH
- Moderna Germany: https://modernatx.com/de-DE
