Deutscher Fahrradpreis 2026: Top-5-Projekte gekürt

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Berlin. Der Deutsche Fahrradpreis 2026 rückt näher: Nach einer sorgfältigen Prüfung durch eine Fachjury wurden die fünf besten Projekte in den Kategorien Infrastruktur, Service & Kommunikation sowie Ehrenamt ausgewählt. Der Wettbewerb würdigt innovative Beiträge für sichere und nachhaltige Mobilität.

Top Fahrradprojekte 2026

Die Jury des Deutschen Fahrradpreis 2026 setzte sich aus Experten verschiedener Bereiche wie Fahrradindustrie, Verbänden und Ministerien zusammen. Aus insgesamt 123 Einreichungen wurden diejenigen Projekte hervorgehoben, die mit Innovationskraft und praktischem Nutzen überzeugten.

Kategorie Infrastruktur

In der Kategorie Infrastruktur zählen diese fünf Projekte zu den Favoriten:

  • Komfortables Kopfsteinpflaster als Realexperiment in Brandenburg
  • Die blau-grüne Fahrradstraße Quellenweg in Oldenburg, Niedersachsen
  • Bodensee-Fahrradstraße Lindau als Premium-Radverkehrsachse in Bayern
  • MoveIN – ein Radparkhaus auf der Stadthausstraße in Nordrhein-Westfalen
  • Radwegekontrolleur mit Bike Safety in Baden-Württemberg

Diese Projekte zeigen verschiedene Ansätze, den Radverkehr sicherer und attraktiver zu gestalten.

Kategorie Service & Kommunikation

Im Bereich Service & Kommunikation gehören diese Initiativen zu den Top 5:

  • Handlungsempfehlung für Sanierungsmaßnahmen an Radwegen mit Wurzeleinwuchs aus Schleswig-Holstein
  • VelObserver für Schulen in Bayern
  • Digitales Radverkehrsnetz „Daten für bessere Radwege“ aus Berlin
  • Schülerbeteiligung bei Planung und Bau des Radwegs in Twistetal, Hessen
  • Der jährliche Fahrradcheck zum Saisonstart in Baden-Württemberg

Sie zielen darauf ab, Radfahren durch Information, Bildung und digitale Tools zu verbessern.

Kategorie Ehrenamt

Die Kategorie Ehrenamt würdigt Engagement für das Radfahren. Ausgewählt wurden unter anderem:

  • „Kinder aufs Rad!“ – Schulstraßen-Projekt in Köln, NRW und deutschlandweit
  • Ein DIY-Bikepark auf einer urbanen Brache in Bremen
  • 10 Jahre Engagement: 10.000 Fahrräder für nachhaltige Mobilität in Bayern
  • Fahrräder für Bedürftige in Hamburg
  • Digitales Projekt „Radfahren in Ostfriesland“ in Niedersachsen

Diese Initiativen zeigen ehrenamtliches Engagement zur Förderung des Radverkehrs.

„Die Vielfalt und Qualität der eingereichten Projekte haben mich sehr beeindruckt. Besonders wertvoll waren die spannenden Diskussionen im vielfältig besetzten Jurygremium“, sagte Klaus Markl, Jurymitglied und Gründer von BiciBus Deutschland.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Preisverleihung und Bedeutung für Bürgerinnen und Bürger

Die Preisverleihung findet am 20. Mai 2026 im Rahmen des AGFS-Kongresses in Düsseldorf statt. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten Preisgelder von insgesamt 15.000 Euro. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das Wettbewerbsergebnis wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Radinfrastruktur und sichere Mobilitätsangebote. Öffentlich geförderte Projekte wie diese tragen dazu bei, den Radverkehr zu fördern und die Lebensqualität in den Städten und Gemeinden zu erhöhen. Weitere Informationen zur Förderung nachhaltiger Mobilität bietet die Webseite des Deutschen Fahrradpreises. Zusätzliche Details zur nachhaltigen Mobilität finden Interessierte auch beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

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