Bensheim. Bundestrainer Markus Gaugisch hat den Kader der DHB Frauen Nationalmannschaft für die abschließenden Spiele der EHF EURO Qualifiers im April bekannt gegeben. Ein Mix aus erfahrenen Vize-Weltmeisterinnen und jungen Talenten steht für die wichtigen Partien gegen Nordmazedonien und Belgien bereit.
Neues DHB Team: Zusammensetzung und Ziele in der EHF EURO Qualifiers
Die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes trifft sich am 6. April in Großwallstadt zum Lehrgang vor den letzten beiden Qualifikationsspielen für die Europameisterschaft 2026. Die DHB-Auswahl wird am 8. April in Skopje gegen Nordmazedonien antreten. Nur vier Tage später, am 12. April, steht das abschließende Heimspiel gegen Belgien in der WESTPRESS arena Hamm auf dem Programm. Das DHB-Team hat die Qualifikationsgruppe 3 bereits als Spitzenreiter mit vier Siegen aus vier Partien gewonnen.
Kader-Mix aus Erfahrung und Nachwuchs
Insgesamt umfasst das Aufgebot erfahrene Spielerinnen und Nachwuchstalente. Neben zwölf Vize-Weltmeisterinnen sind fünf Spielerinnen aus dem erfolgreichen U19-Europameister-Team von 2025 erstmals nominiert. Dazu gehören unter anderem die Außenspielerinnen Chiara Rohr und Jana Walther sowie Kreisläuferin Aylin Bornhardt und die Rückraumspielerinnen Marlene Tucholke und Lara Däuble. Sie alle tragen zur Verjüngung des Teams bei und sammeln erste Erfahrungen im A-Nationalmannschaftsumfeld.
Torhüterin Marie Weiss, die ihr Debüt im März 2025 gefeiert hat, wird gemeinsam mit Laura Kuske das Tor gegen Nordmazedonien hüten. Einige nominierte Spielerinnen pausieren in einzelnen Spielen, um Belastungen zu reduzieren und die langfristige Entwicklung zu fördern. So erhalten junge Spielerinnen die Gelegenheit, sich in Pflichtspielen zu beweisen.
„Wir nutzen die Chance, junge Spielerinnen zu testen und frühzeitig in unsere Abläufe zu integrieren. Das ist perspektivisch wichtig. Sportlich ist das Ziel trotz größerer Rotation klar: Wir wollen die EHF EURO Qualifiers mit zwei Siegen abschließen“, erklärte Bundestrainer Markus Gaugisch.
Die Mannschaft wird nach den Spielen im April in eine Sommerpause gehen. Die EM-Vorbereitung startet im November, der EHF EURO-Auftakt ist für den 3. Dezember vorgesehen.
Nächste Schritte: EM-Vorbereitung und weitere Maßnahmen
Nach dem Lehrgang in Großwallstadt und den beiden Qualifikationsspielen geht die DHB Frauen Nationalmannschaft in die Länderspielpause bis September. Dann stehen weitere Länderspielwochen im Oktober und eine intensive EM-Vorbereitungsphase ab November an. Die Europameisterschaft findet vom 3. bis 20. Dezember 2026 in mehreren europäischen Ländern statt. Die Auslosung der Vorrundengruppen erfolgt am 16. April in Kattowice, Polen.
Nationalmannschaftsmanagerin Anja Althaus betonte die Bedeutung des Talentetrainings:
„Ich freue mich sehr darauf zu sehen, wie sich die jungen Spielerinnen präsentieren werden. Sie werden im Lehrgang wertvolle Erfahrungen sammeln, die für ihre weitere Entwicklung wichtig sind.“
Der Deutsche Handballbund verfolgt damit eine klare Strategie, den Kader schrittweise zu erneuern und Talente früh mit ins Team einzubinden. Weitere Informationen zum Spielplan und Tickets sind auf der offiziellen Webseite des DHB erhältlich.
Lesen Sie mehr zum Handball in Deutschland auf regionalupdate.de und weitere Details zu den EHF EURO Qualifiers beim Europäischen Handballverband.
Ausblick auf die EM-Saison und Teamentwicklung
Im September beginnt die nächste offizielle Maßnahme der DHB Frauen Nationalmannschaft nach der Sommerpause. Mit der Aufnahme junger Spielerinnen in den Kader wird die Mannschaft langfristig gestärkt. Bis zum EM-Auftakt Anfang Dezember stehen intensive Trainings- und Spielphasen auf dem Programm, in denen sich der neue, junge Kader beweisen und weiterentwickeln soll. Der Deutsche Handballbund setzt auf Kontinuität und Nachwuchsförderung zugleich, um dauerhaft international konkurrenzfähig zu bleiben.
