Georg Restle wird Leiter des ARD-Studios Nairobi

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Köln. Georg Restle übernimmt zum 1. Juni 2026 die Leitung des ARD-Studios in Nairobi. Mit der Fokus-Keyphrase „Georg Restle ARD Nairobi“ wird die wichtige Personalie im ARD-Auslandsstudio vorgestellt.

Restle leitet ARD-Studio

Georg Restle, seit 2012 Redaktionsleiter und Moderator des ARD-Politmagazins „Monitor“, wechselt zum Juni 2026 in das crossmediale ARD-Studio Nairobi. Dort folgt er auf Antje Diekhans, die seit August 2025 gemeinsam mit Juliane Fliegenschmidt die WDR-Auslandsabteilung in Köln leitet. Restle wird seine „Monitor“-Moderation bereits am 26. März 2026 beenden. Über seine Nachfolge im Politmagazin will der WDR später informieren.

Das ARD-Studio Nairobi berichtete seit seiner Einrichtung 1973 aus fast 40 afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Der geopolitische Stellenwert dieser Region hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Aktuell wird das Studio von Karin Bensch kommissarisch geleitet, Korrespondentin Caroline Imlau gehört ebenfalls zum Team.

Georg Restles journalistischer Werdegang

Georg Restle studierte Rechtswissenschaften in Freiburg und internationales Recht in London. Nach einem Volontariat beim WDR arbeitete er als Autor und wurde 2000 Redakteur bei „Monitor“. 2007 wurde er stellvertretender Redaktionsleiter, 2012 übernahm er die gesamte Leitung inklusive Moderation. Unter seiner Führung erhielt „Monitor“ 2020 den Grimme-Preis für besondere journalistische Leistungen.

Restle bringt zudem Auslandserfahrung mit: Von 2010 bis 2012 war er Korrespondent des ARD-Studios Moskau, berichtete mehrfach aus der Ukraine während des russischen Angriffskrieges seit 2022 und absolvierte Studiovertretungen in Warschau und Nairobi.

Aufgaben in Nairobi

Georg Restle betonte, die Berichterstattung aus afrikanischen Ländern stärken zu wollen. Er sieht die Themen Geopolitik, Migration und Konflikte um Ressourcen als journalistische Schwerpunkte für Nairobi. Dabei wolle er auch die Stimmen der Menschen vor Ort in den Mittelpunkt rücken.

„Es geht mir vor allem darum, die Berichterstattung aus afrikanischen Ländern in der ARD zu stärken und die großen Themen aus diesem riesigen Berichterstattungsgebiet einem deutschen Publikum näher zu bringen, gerade weil sie auch von hoher Relevanz für uns sind“, sagte Restle.

  • Leitung des ARD-Studios Nairobi ab Juni 2026
  • Erfahrung als Auslandskorrespondent und Journalist verschiedener ARD-Formate
  • Schwerpunkte: Geopolitik, Migration, Rohstoffkonflikte

Weitere Informationen zur Arbeit des ARD-Studios in Nairobi finden sich auf der offiziellen Webseite des WDR, ausführliche Hintergründe zu Afrika-Berichterstattung bietet das Auswärtige Amt.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Bedeutung für die ARD-Auslandsberichterstattung und die Region

Die Berufung von Georg Restle, einem erfahrenen Journalisten mit umfassendem Hintergrund in der politischen Berichterstattung, unterstreicht die wachsende Bedeutung der afrikanischen Region für die ARD. Für das Publikum bedeutet dies eine verstärkte und fundierte Berichterstattung zu wichtigen Themen wie Migration, Geopolitik und Rohstoffkonflikten, die nicht nur die Länder südlich der Sahara betreffen, sondern auch Auswirkungen auf Deutschland und Europa haben.

Für die Region bietet die Besetzung mit einer prominenten Persönlichkeit die Chance, die Sichtbarkeit von Ereignissen und Menschen vor Ort zu erhöhen. Geplante Maßnahmen und die weitere Entwicklung der Station werden voraussichtlich im Rahmen der ARD-Programmentwicklung kommuniziert. Bereits jetzt arbeitet das Team in Nairobi daran, die crossmediale Berichterstattung fortzusetzen und auszubauen – ein Schritt, der auch von der WDR-Chefredaktion unterstützt wird.

Lesen Sie weitere Nachrichten und Hintergründe zur regionalen Medienlandschaft auf regionalupdate.de.

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