Vreden. Bei einem tödlichen Verkehrsunfall Vreden-Ammeloe am Montagnachmittag kam ein 90-jähriger Pedelecfahrer ums Leben. Der Unfall ereignete sich auf der K18, als der Senior die Fahrbahn überqueren wollte und mit einem Pkw zusammenstieß.
Schwerer Unfall Vreden
Der Unfall auf der K18 bei Vreden-Ammeloe geschah gegen 14:40 Uhr. Der 90-jährige Mann fuhr mit seinem Pedelec auf dem Radweg in Richtung Zwillbrock und wollte die Straße überqueren, um in eine gegenüberliegende Einmündung abzubiegen. Gleichzeitig näherte sich ein 53-jähriger Pkw-Fahrer ebenfalls in Richtung Zwillbrock. Es kam zum Zusammenstoß beider Verkehrsteilnehmer an der Einmündung.
Bei dem Zusammenstoß erlitt der Pedelecfahrer so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die Polizei sperrte für die Unfallaufnahme die K18 bis in die Abendstunden. Die genaue Unfallursache wird von der Kreispolizeibehörde Borken untersucht.
Verkehrssituation an der Unfallstelle
Die K18 ist eine überregionale Verbindung mit landwirtschaftlichem und Anliegerverkehr. Der Radweg ist abgesetzt von der Fahrbahn. Die Kreuzung, an der sich der Unfall ereignete, wird häufig von Radfahrern genutzt, um die Straße zu queren.
Polizeiliche Maßnahmen
Die Kreispolizeibehörde Borken sicherte die Unfallstelle ab und leitete Ermittlungen zum Unfallhergang ein. Für Zeugen wurde eine Kontaktmöglichkeit eingerichtet. Derzeit gibt es noch keine abschließenden Erkenntnisse zur Schuldfrage.
„Die Ermittlungen laufen. Wir bitten Zeugen, sich zu melden“, sagte ein Sprecher der Polizei.
Weiterführende Informationen zur Verkehrssicherheit und zum Radfahren in der Region finden sich unter anderem beim ADFC NRW.
Beispiel: Für Tipps zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr lohnt sich auch ein Blick auf regionale Berichterstattung bei regionalupdate.de.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Unfall in Vreden: Konsequenzen für die Verkehrssicherheit
Der tödliche verkehrsunfall Vreden zeigt die Risiken für ältere Verkehrsteilnehmer im Kreis Borken und die Notwendigkeit zusätzlicher Schutzmaßnahmen. Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, besonders vorsichtig in der Nähe von Kreuzungen und Einmündungen zu fahren.
Die Stadt Vreden und die Polizei prüfen mögliche Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur. Dazu können bessere Sichtverhältnisse oder zusätzliche Verkehrssicherheitsmaßnahmen an kritischen Stellen zählen. Neben der Sperrung der K18 nach dem Unfall ist aktuell kein weiterer zeitnaher Bau oder Umbau angekündigt.
Für Anwohnende und Pendler in Vreden bleibt die Entwicklung der Verkehrssicherheit ein wichtiges Thema, das künftig verstärkt Aufmerksamkeit verlangt. Weitere Hinweise gibt die Polizei unter https://borken.polizei.nrw.
