Von Stuntleuten lernen: Arbeitsschutz in Unternehmen stärken

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Köln. Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) zeigt, wie Prinzipien aus der Stuntwelt Impulse für Arbeitsschutz Risikomanagement Unternehmen geben können. Dabei stehen sorgfältige Planung, Teamvertrauen und kontinuierliche Risikobewertung im Fokus.

Stunts lehren Sicherheit: Arbeitsschutz Risikomanagement Unternehmen praxisnah erklärt

Planung und Teamarbeit im Mittelpunkt

In der Stuntwelt scheinen Aktionen spektakulär und spontan, tatsächlich beruhen sie auf präziser Planung und Vertrauen innerhalb des Teams. Holger Schumacher, Stuntkoordinator und BG ETEM-Experte, betont, wie diese Herangehensweise in Unternehmen die Sicherheitskultur stärkt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen sich der engen Verbindung von Arbeitsschutz und ihrer Gesundheit bewusst sein und eigenverantwortlich Risiken einschätzen.

Last Minute Risk Assessment als Werkzeug

Ein essentielles Element ist das sogenannte Last Minute Risk Assessment. Kurz vor Arbeitsbeginn wird die Situation nochmals geprüft, indem das gesamte Team einbezogen wird und dynamische Veränderungen berücksichtigt werden. Diese schnelle Risikokontrolle orientiert sich an der Praxis der Stuntteams, die Sekunden nutzen, um Sicherheit zu gewährleisten. Unternehmen können dies durch kurze Teamsitzungen oder Erinnerungen im Arbeitsalltag umsetzen.

Kommunikation und Beteiligung als Sicherheitsfaktor

Kommunikation auf Augenhöhe ist ein weiterer Schlüssel. Führungskräfte werden angehalten, klare Erwartungen zu formulieren und Mitarbeitende aktiv in Entscheidungen einzubeziehen. Dies erhöht nicht nur die Akzeptanz der Arbeitsschutzmaßnahmen, sondern auch die tatsächliche Sicherheit. Holger Schumacher fasst zusammen, dass die Beteiligung aller Teammitglieder die „Superkraft“ für sicheren Umgang mit Risiken ist.

„Es geht nicht nur darum, sichere Systeme zu schaffen, sondern auch die Menschen darin fit zu machen“, sagte Holger Schumacher, Stuntkoordinator.

  • Sorgfältige Planung und Teamvertrauen sind grundlegend für Stunts und Arbeitsschutz.
  • Last Minute Risk Assessment hilft, Risiken kurz vor der Aufgabe zu erkennen.
  • Kommunikation und aktive Beteiligung stärken die Sicherheitskultur.

Für weitere Informationen bietet die BG ETEM mit ihrem Podcast „Ganz sicher“ einen Einblick in das Risikomanagement der Stuntteams. Die Folge „Routiniert ins Risiko: Was Unternehmen von Stuntteams lernen können“ ist auf der Website der BG ETEM sowie bei Spotify, YouTube Music und weiteren Plattformen verfügbar.

Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Arbeitsschutz und Risikomanagement: Bedeutung für Unternehmen in der Region Köln

Die Übertragung von Stuntprinzipien auf den Arbeitsalltag bietet auch für Unternehmen in der Region Köln wertvolle Impulse für die Gestaltung des Arbeitsschutzes. Durch eine stärkere Einbindung der Beschäftigten und die Implementierung dynamischer Risikobewertungen kann die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöht werden. Für die BG ETEM, als zuständige Unfallversicherung für Millionen von Beschäftigten, steht dies im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Für Unternehmen ergeben sich daraus praktische Schritte wie kurze Risiko-Checks vor Beginn der Aufgaben, regelmäßige Teamkommunikation und die Förderung einer Kultur, in der Mitarbeitende aktiv ihre Verantwortung für Sicherheit übernehmen. Die Initiativen der BG ETEM zur Bewusstseinsbildung und Weiterbildung können dabei unterstützen.

Weitere Details und Unterstützung finden interessierte Unternehmen und Beschäftigte auf regionalupdate.de sowie direkt bei der BG ETEM unter www.bgetem.de.


Artikel erstellt im Auftrag von regionalupdate.de basierend auf einer Pressemeldung der BG ETEM.

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