Gemeinsame Erklärung zur Förderung von Medienkompetenz beschlossen

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München. Bei der ersten Transalpine Medienkompetenztagung haben Experten und Verantwortliche aus Bayern, Baden-Württemberg, Österreich, der Schweiz, Südtirol und Thüringen Strategien zur Förderung der Medienkompetenz vorgestellt und eine verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit vereinbart. Die medienkompetenz transalpine tagung steht für eine gemeinsame Initiative zur nachhaltigen Stärkung von Medienwissen in der Region.

Medienkompetenz jetzt stärken

Die Veranstaltung, ausgerichtet von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), bot eine Plattform für den Austausch erfolgreicher Projekte in der Medienpädagogik. Die Expertinnen und Experten diskutierten, welche Programme sich besonders für Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung eignen. Prominente Teilnehmer waren unter anderem die BLM Stiftung Medienpädagogik Bayern, das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, sowie der Bayerische Rundfunk.

Gemeinsame Erklärung für mehr Vernetzung

Zum Abschluss unterzeichneten die Teilnehmenden eine gemeinsame Erklärung, die von sieben Institutionen aus dem deutschsprachigen Raum getragen wird. Unter den Unterzeichnern waren unter anderem die luxemburgische Aufsichtsbehörde ALIA, das Schweizer Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) und die Medienanstalt für Baden-Württemberg (LFK). Ziel der Vereinbarung ist eine intensivere Zusammenarbeit und schnellere Umsetzung bewährter medienpädagogischer Initiativen.

Bedeutung von Medienkompetenz heute

Dr. Thorsten Schmiege, Präsident der BLM, betonte die zentrale Rolle von Medienkompetenz in Zeiten intensiver Diskussionen über Social-Media-Nutzung. Sie ermögliche Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Inhalte sicher zu beurteilen und eigenständig zu nutzen.

„In Zeiten, in denen über Sinn und Wirksamkeit von Social-Media-Verboten diskutiert wird, darf man vor allem die Medienkompetenz nicht aus den Augen verlieren“, sagte Dr. Thorsten Schmiege. „Der grenzüberschreitende Ansatz hilft, bewährte Initiativen schneller in der Praxis umzusetzen und neue Projekte zu entwickeln.“

Überblick über medienpädagogische Initiativen

Die Tagung bot zudem Einblicke in verschiedene Projekte zur Medienkompetenzförderung. Bayerische Initiativen präsentierten praxisnahe Formate, die sich bewährt haben und als Vorbild für die Vernetzung dienen können. Detaillierte Informationen zu den Projekten der BLM sind auf der offiziellen Website verfügbar.

  • Förderung von Medienwissen in schulischen und außerschulischen Kontexten
  • Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und Medienanstalten
  • Entwicklung und Austausch von Best-Practice-Beispielen

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Weiterentwicklung digitaler Kompetenzen in der Region

Die Transalpine Medienkompetenztagung markiert einen wichtigen Schritt für die deutschsprachige Region, um Medienwissen gemeinsam zu stärken. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies verbesserte Angebote in Bildung und Kultur, die den sicheren und souveränen Umgang mit digitalen Medien fördern. Die beteiligten Medienanstalten planen, die Zusammenarbeit zu intensivieren und weitere gemeinsame Projekte zu initiieren.

Mehr Informationen zur Medienkompetenz-Förderung der BLM finden Interessierte auf regionalupdate.de und auf der Website der BLM blm.de. Zur weiterführenden Lektüre über Medienkompetenz im deutschsprachigen Raum bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung bmbf.de umfassende Informationen.


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