Billerbeck. In der Nacht zum 18. März drangen bislang unbekannte Täter in ein Wohnhaus an der Straße Haugen Kamp ein. Dabei konnten die Einbrecher den 88-jährigen Hausbewohner fesseln. Die Polizei leitete nach dem Vorfall umfangreiche Ermittlungen ein.
Einbruch in Billerbeck
Am frühen Mittwochmorgen gegen 4 Uhr brachen drei bislang nicht näher beschriebene Männer die Haustür des Einfamilienhauses auf und durchsuchten die Räume. Im Schlafzimmer überraschten sie den 88-jährigen Bewohner. Dieser wurde gefesselt, nachdem er durch Geräusche aufmerksam geworden war.
Im Anschluss nutzten die Täter offenbar einen im Haus gefundenen Schlüssel, um einen Tresor zu öffnen. Daraus entwendeten sie Schmuck und Bargeld in unbekannter Höhe. Gegen 6 Uhr konnte sich der Senior aus seiner Fesselung befreien und die Polizei alarmieren. Er erlitt bei dem Einbruch leichte Verletzungen, die vor Ort vom Rettungsdienst versorgt wurden.
Fahndung und Ermittlungen
Die Polizei setzte bei der sofort eingeleiteten Fahndung auch einen Hubschrauber ein, konnte die Täter jedoch nicht stellen. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren am Tatort und hat die Ermittlungen aufgenommen.
„Wir bitten Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02541-14201 bei der Polizei Coesfeld zu melden“, heißt es aus der Pressestelle der Polizei.
Prävention und Ansprechpartner
Bürgerinnen und Bürger in Billerbeck werden aufgefordert, insbesondere in den Nachtstunden auf ungewöhnliche Geräusche oder Personen zu achten und Verdachtsmomente umgehend zu melden. Weitere Informationen zum Schutz vor Einbrüchen sind auf der Webseite des Polizeilichen Beratungsstellen verfügbar.
Beide Maßnahmen helfen, die Sicherheit in der Region zu erhöhen.
Regionale Sicherheitslage nach dem Einbruch
Der Vorfall in Billerbeck verdeutlicht die Gefahr durch Einbrecher, die Bewohner sogar fesseln, um ungestört zuzuschlagen. Für die Einwohner bedeutet dies eine erhöhte Wachsamkeit, vor allem in den frühen Morgenstunden. Die Polizei wird mit verstärkten Kontrollen und Beratung weiterhin für Sicherheit sorgen. Wie die Ermittlungen verlaufen und ob die Täter gefasst werden, bleibt abzuwarten. Bürger können durch vorsichtiges Verhalten und rechtzeitige Meldungen zur Verbrechensbekämpfung beitragen.
Weiterführende Informationen zum Thema Sicherheit finden Leserinnen und Leser auch auf regionalupdate.de im Beitrag „Sicher leben in Westfalen“.
