Körperbasierte Atemarbeit gegen chronische Erschöpfung

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Potsdam. Viele Menschen leiden unter Erschöpfung, obwohl sie ausreichend schlafen. Die körperbasierte Atemarbeit Erschöpfung bekämpft, zeigt einen neuen Coaching-Ansatz von Katharina Höricke, der direkt am autonomen Nervensystem ansetzt.

Endlich wieder Energie

Chronische Erschöpfung entsteht oft durch ein dysreguliertes autonomes Nervensystem, das sich trotz Schlaf nicht ausreichend erholt. Herkömmliche Methoden wie Entspannungstechniken und Gespräche greifen hier nur begrenzt. Der neue Ansatz fokussiert daher auf die Atmung als direkten Zugang zur Regulation des Nervensystems.

Katharina Höricke kombiniert funktionale Atemarbeit mit neurobiologischen Erkenntnissen und der Polyvagaltheorie. In einem sechswöchigen Programm lernen Teilnehmende, wie Atmung, Lebensstil und Stresseinflüsse ihre körperliche Regulation beeinträchtigen. Ziel ist die Verbesserung der Regulationsfähigkeit und die Wiederherstellung flexibler Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung.

Drei Phasen des Programms

Das Coaching gliedert sich in drei Hauptphasen: zunächst das Verständnis von Atmung und autonomem Nervensystem, dann die Vertiefung der physiologischen Zusammenhänge und schließlich die Integration in den Alltag. Die individuelle CO₂-Toleranz, ein Messwert für die Atemkontrolle, wird zu Beginn und am Ende dokumentiert, um den Fortschritt sichtbar zu machen.

Wissenschaftliche Grundlagen und praktische Wirkung

Neurowissenschaftliche Studien, unter anderem der Stanford University, belegen die Wirkung regulierender Atemtechniken auf den Parasympathikus, der Ruhe und Erholung steuert. Die Praxis zeigt, dass vor allem die zwerchfellbetonte Atmung Stresshormone senkt und die Herzratenvariabilität verbessert. Somit wird das Nervensystem nachhaltig beruhigt und die Erschöpfung gelindert.

„Atmung ist keine reine Entspannungstechnik, sondern ein direkter Zugang zum Nervensystem“, sagte Dr. Stefan Brunnhuber, Facharzt für Psychiatrie.

Aus den Erfahrungen der Teilnehmenden berichten viele von messbaren Verbesserungen der Schlafqualität und einer gesteigerten inneren Ruhe, die sich im Alltag zeigt.

Beispiel: Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Regionale Einordnung und Ausblick

In Potsdam bietet Katharina Höricke ihr sechswöchiges Einzelprogramm an, das für Menschen mit chronischer Erschöpfung neue Perspektiven eröffnet. Die Kombination aus Atemphysiologie und traumasensibler Begleitung ermöglicht es, die Regulationsfähigkeit des Körpers nachhaltig zu stärken. Für Betroffene in der Region ergeben sich dadurch praktikable Werkzeuge gegen anhaltende Müdigkeit und innere Anspannung.

Das Programm läuft fortlaufend mit individuellen Terminen. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten sind auf der Website von Katharina Höricke verfügbar. Experten und Interessierte finden ergänzende wissenschaftliche Hintergründe unter anderem bei der Stanford University.

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