70 Millionen Aufrufe gegen Hunde-Mafia in Rumänien

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Digitale Realität

Unterföhring. Die investigative Dokumentation „Die Hunde-Mafia: How to kill a puppy & get rich“ beleuchtet das grausame System der Hundetötungsstationen in Rumänien. In der Doku wird das Thema Hunde Mafia Rumänien ausführlich behandelt und zeigt auf, wie Influencer und Tierschützer gemeinsam gegen diese Praxis vorgehen.

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Hintergrund der Hunde Mafia Rumänien

In Rumänien werden Straßenhunde massenhaft eingefangen und in Tötungsstationen untergebracht, wo sie binnen 14 Tagen getötet werden, wenn sie nicht adoptiert werden. Anstelle der Lösung des Problems profitieren Betreiber solcher Stationen erheblich von diesem System. Für jedes gefangene Tier erhalten sie zwischen 200 und 400 Euro aus öffentlichen Mitteln. Seit den 2000ern sollen laut PETA-Schätzungen mehr als 1,1 Millionen Hunde auf diese Weise getötet worden sein.

Die Rolle von Nathan Goldblat und Social Media

Tierschutz-Creator Nathan Goldblat dokumentiert in Rumänien die Zustände vor Ort und sammelt Beweise gegen das mafiöse System hinter den Stationen. Über 26 prominente Influencer mit Millionen von Followern begleiten ihn und verbreiten die Aktion in sozialen Netzwerken. Die Clips mit Hunderettungen erreichen mehr als 70 Millionen Aufrufe und erzeugen hohen öffentlichen Druck auf Politik und Gesellschaft.

Öffentliche Reaktionen und politische Folgen

Bereits während der Dreharbeiten konnten mehrere Tötungsstationen geschlossen werden. Auf EU-Ebene setzt sich die Politik verstärkt mit den Missständen auseinander. So unterzeichnete der Vizepräsident des Europäischen Parlaments einen Acht-Punkte-Plan der Initiative #KastrationstattTötung. In Rumänien selbst findet eine breite gesellschaftliche Diskussion über die Praxis statt.

„Die größten Creator:innen Deutschlands kommen zu mir nach Rumänien und geben dem Thema eine Bühne. Viele andere teilen diesen Content auf Social Media, um das Thema zu supporten. Das ist so ein wichtiges Signal für die Hunde!“, sagte Nathan Goldblat.

Weitere Informationen zur Sendung und den Hintergründen finden Sie auf der Webseite von ProSieben sowie beim Tierschutzverband PETA Deutschland.

Beispiel für eine erfolgreiche Bündelung von Social-Media-Kampagnen und investigativem Journalismus.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Auswirkungen und Bedeutung für die Region Unterföhring und darüber hinaus

Die Produktion von „Die Hunde-Mafia: How to kill a puppy & get rich“ wurde von ProSieben mit Sitz in Unterföhring verantwortet. Als frei empfangbarer Privatsender erreicht die Dokumentation ein breites Publikum in Deutschland und darüber hinaus. Für Bürgerinnen und Bürger bietet die Doku die Chance, sich über die kritische Situation der Straßenhunde in Rumänien zu informieren und sich an unterstützenden Initiativen zu beteiligen. Der frühzeitige Start der Veröffentlichung auf Joyn begünstigt die Verbreitung in digitalen Medien.

Zukünftig ist mit weiteren Aktionen und Initiativen zu rechnen, die auf den Erfolg der Doku aufbauen. Die Sensibilisierung für Tierschutzthemen und die Zusammenarbeit zwischen Medien, Influencern und Politik wird als wichtiger Schritt gesehen, um nachhaltige Veränderungen in der Hundepolitik Rumäniens zu fördern.

Mehr zu regionalen Reportagen und anderen Themen lesen Sie auf regionalupdate.de.

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