Wiesbaden. Im Jahr 2025 lag die Weinerzeugung in Deutschland bei 7,55 Millionen Hektolitern. Trotz eines Rückgangs der Gesamtmenge stieg der Anteil des Prädikatsweins deutlich auf 29,3 Prozent. Die Weinerzeugung Deutschland 2025 zeigt damit eine Verschiebung hin zu Qualitätsweinen.
Weinerzeugung leicht gesunken
Die Wein- und Mosterzeugung in Deutschland verringerte sich 2025 um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was einem Rückgang von 200 900 Hektolitern entspricht. Bezogen auf den Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024 fiel die Produktion um 10,0 Prozent niedriger aus. Insgesamt wurden 7,55 Millionen Hektoliter Wein und Most erzeugt, was auf witterungsbedingte Einflüsse zurückzuführen ist.
Regionen mit hoher Produktion
Fast die Hälfte des erzeugten Weins stammt aus den Anbaugebieten Rheinhessen und der Pfalz. Diese Regionen bleiben damit die wichtigsten Weinproduzenten in Deutschland. Die Präsenz dieser Gebiete unterstreicht ihre bedeutende Rolle in der nationalen Weinwirtschaft.
Zunahme von Prädikatswein
Der Anteil des Prädikatsweins ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Von 16,1 Prozent erhöhte sich der Anteil auf 29,3 Prozent. Prädikatsweine zeichnen sich durch ihre hohe Qualität und besondere Auszeichnung aus und tragen somit maßgeblich zur Profilierung des deutschen Weins bei.
„Die Entwicklung zeigt eine erfreuliche Tendenz zu Qualitätsweinen, trotz der insgesamt gesunkenen Produktionsmengen“, sagte ein Sprecher des Statistischen Bundesamtes.
Weitere detaillierte Informationen und statistische Daten sind auf der Webseite des Statistischen Bundesamtes verfügbar.
Für weiterführende Informationen zur Weinwirtschaft in Deutschland besuchen Sie regionalupdate.de sowie die offizielle Seite des Statistischen Bundesamtes unter destatis.de.
Ausblick auf die Weinerzeugung
Der Rückgang der Weinerzeugung Deutschland 2025 ist vor allem auf ungünstige Wetterbedingungen zurückzuführen. Für die kommenden Jahre werden Maßnahmen zur Anpassung an klimatische Veränderungen und zur Förderung hochwertiger Weinsorten erwartet. Branchenvertreter planen zudem eine stärkere Vermarktung der Qualitätsweine, um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Weinbaus zu stärken.
