„Hochzeit unter Strom“: Metelener Kinder spielerisch auf den Spuren der Energie

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Digitale Realität

In der Gemeinde Metelen drehte sich am 30. März 2026 alles um eine der wichtigsten Fragen unserer modernen Zeit: Woher kommt eigentlich unser Strom und wie gehen wir verantwortungsbewusst damit um? Unter dem Motto „Auf den Spuren von Energie und Stromverbrauch“ lud der Energiedienstleister Westenergie rund 120 Kinder aus verschiedenen örtlichen Kindertagesstätten zu einem ganz besonderen kulturellen Highlight ins Bürgerhaus ein. Das „3malE Energietheater“ präsentierte das Stück „Hochzeit unter Strom“, das speziell darauf ausgerichtet ist, bereits bei den kleinsten Mitgliedern unserer Gesellschaft ein Bewusstsein für Energie und Nachhaltigkeit zu wecken.

Die Resonanz war durchweg positiv. Die Kinder der Kitas Niara, St. Marien, St. Josef und der DRK-Zwergenburg folgten gebannt dem Geschehen auf der Bühne. Rika Brinkjans, die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Metelen, die zusammen mit Bürgermeister Ralf Maletz und Westenergie-Kommunalmanager Norbert Lüssem die kleinen Gäste begrüßte, zeigte sich begeistert: „Das war ein tolles Erlebnis für uns alle. Die Kinder haben sich vom Theaterstück mitreißen lassen und werden viele Denkanstöße zum Energiesparen mit nach Hause nehmen“. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie abstrakte Themen durch kreative Aufbereitung für Kinder greifbar werden.

Ein humorvoller Blick in den Alltag: Wenn die Sicherung rausfliegt

Das Herzstück der Veranstaltung, das 45-minütige Theaterstück „Hochzeit unter Strom“, verknüpft die Lebenswelt der Kinder direkt mit technischen Fragestellungen. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Figuren Gundi und Gustel, die ihre neue Wohnung pünktlich zum großen Fest ihrer Silberhochzeit fertig einrichten wollen. Dabei stehen sie vor ganz alltäglichen Herausforderungen: Welche Haushaltsgeräte benötigen eigentlich Strom? Wo müssen Kabel verlegt werden und wo befinden sich die notwendigen Steckdosen?.

Die Geschichte nimmt eine dramatische, aber humorvolle Wendung, als Gundi und Gustel in ihrem Vorbereitungseifer alle Geräte gleichzeitig einschalten. Nach einem vielstimmigen Brummen und Summen folgt plötzlich die totale Stille – ein Stromausfall. Die Konsequenzen sind für die Kinder anschaulich dargestellt: Das Eis im Kühlschrank schmilzt, wodurch ein Eisbär und eine Eisprinzessin in Gefahr geraten, die Spülmaschine streikt und der wichtige Kuchen im Ofen wird nicht gar. Durch diese Szenen wird den Kindern spielerisch vermittelt, was „Energiefresser“ sind und was passiert, wenn das Stromnetz überlastet wird. Das Stück wurde in enger Zusammenarbeit mit der Theaterkooperation „Wilde Hummel/HalloDu-Theater“ aus Bochum entwickelt, um sicherzustellen, dass die Inhalte exakt auf die Bedürfnisse von Vorschul- und Grundschulkindern zugeschnitten sind.

Bildung als Schlüssel zur Energiewende

Das Energietheater ist weit mehr als nur Unterhaltung; es ist ein zentraler Baustein der Bildungsinitiative „3malE“ der Westenergie AG. Ziel dieser Initiative ist es, junge Menschen zu motivieren, sich mit Themen wie Technik, Energie und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Indem die Kinder bereits früh lernen, den Wert von Energie zu schätzen, werden sie befähigt, die Energiewende in der Zukunft aktiv mitzugestalten. Nach der Aufführung nutzten die beiden Schauspieler die Gelegenheit, um mit dem jungen Publikum über das Erlebte zu sprechen und die vielen neugierigen Fragen der Kinder zu beantworten.

Hinter solchen lokalen Aktionen steht mit der Westenergie AG der größte regionale Energiedienstleister Deutschlands. Das Unternehmen, das ein Stromnetz von rund 196.000 Kilometern und ein Erdgasnetz von etwa 37.000 Kilometern verantwortet, sieht sich in der Pflicht, einen Beitrag zu einem klimaneutralen Westen zu leisten. Mit rund 1.400 kommunalen Partnerschaften setzt Westenergie auf eine starke Präsenz vor Ort, um soziale Projekte, Kultur und Bildung zu fördern. Für die Kinder in Metelen war dieser Vormittag im Bürgerhaus ein wichtiger erster Schritt, um ein tieferes Verständnis für unsere Umwelt und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu entwickeln. Solche Erlebnisse bleiben oft länger im Gedächtnis als reine Theorie und bilden das Fundament für ein nachhaltigeres Handeln in der Zukunft.

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