Psychische Erkrankungen: 18,9 % der Klinikaufenthalte bei Jugendlichen

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Laut dem Statistischen Bundesamt sind psychische Erkrankungen die häufigste Diagnose bei stationären Behandlungen von Jugendlichen. Im Jahr 2024 wurden 18,9 % der Krankenhausaufenthalte in dieser Altersgruppe durch solche Erkrankungen verursacht.

Psychische Erkrankungen in der Jugend

Im Jahr 2024 stellten psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen von Jugendlichen dar. Rund 116.300 der etwa 615.300 Krankenhauspatientinnen und -patienten im Alter von 10 bis 19 Jahren benötigten eine stationäre Behandlung aufgrund dieser Diagnosen. Dies entspricht 18,9 % aller Behandlungen in dieser Altersgruppe.

Steigende Zahlen im Vergleich zum Vorjahr

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der stationär behandelten Kinder und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen um 3,4 % gestiegen. Diese Entwicklung verdeutlicht die wachsende Bedeutung der psychischen Gesundheit bei jungen Menschen. Unter den psychischen Erkrankungen sind Depressionen die häufigste Diagnose, die bei allen Altersgruppen festgestellt wird.

Die Rolle des Weltgesundheitstags

Diese Zahlen wurden anlässlich des Weltgesundheitstags veröffentlicht, der am 7. April gefeiert wird. Der Weltgesundheitstag zielt darauf ab, das Bewusstsein für gesundheitliche Fragestellungen weltweit zu schärfen. Die aktualisierten Statistiken des Statistischen Bundesamtes zeigen, wie dringend notwendig es ist, in diesem Bereich präventive Maßnahmen zu ergreifen und Unterstützung anzubieten.

Für weitere Informationen und Details zu den Ergebnissen kann die vollständige Pressemitteilung auf der Website des Statistischen Bundesamtes abgerufen werden.

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