Baupreise in Niedersachsen steigen um 2,8 Prozent

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Die Baupreise für den Neubau von Wohngebäuden in Niedersachsen sind im Februar 2026 um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Damit fiel der Preisanstieg geringer aus als im November 2025, wo ein Anstieg von 3,2 Prozent verzeichnet wurde.

Preissteigerungen im Wohnungsbau

Nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) lag der Baupreisindex für Neubauten im Februar 2026 bei 137,3, was einem Anstieg von 1,3 Prozent im Vergleich zum November 2025 entspricht. Insbesondere die Rohbauarbeiten wiesen mit einem Plus von 2,7 Prozent steigende Kosten auf. Dabei steigen die Preise für Betonarbeiten um 1,0 Prozent, während Mauerarbeiten sogar um 3,3 Prozent teurer werden.

Hohe Kosten im Zimmer- und Holzbau

Deutliche Preiserhöhungen sind insbesondere im Bereich der Zimmer- und Holzbauarbeiten zu verzeichnen, die im Vergleich zum Vorjahresmonat um beeindruckende 7,3 Prozent gestiegen sind. Auch bei Erdarbeiten (+4,4%) und den Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten (+5,0%) sind signifikante Kostensteigerungen zu beobachten. Dachdeckungs- und Klempnerarbeiten kosten ebenfalls 3,2 Prozent mehr.

Ausbau- und Instandhaltungsarbeiten

Die Ausbauarbeiten sind ebenfalls betroffen: Im Februar 2026 lagen ihre Preise um 3,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Herausragend sind die Preissteigerungen bei Dämm- und Brandschutzarbeiten (+6,9%) sowie Verglasungsarbeiten (+6,7%). Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden zeigen eine Erhöhung um 3,8 Prozent, Schönheitsreparaturen steigen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,5 Prozent.

Zusätzlich ist der Neubau von Bürogebäuden um 3,2 Prozent und gewerblichen Betriebsgebäuden um 2,8 Prozent teurer geworden. LSN weist darauf hin, dass die Teuerung im Straßenbau mit 4,4 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau bleibt.

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