Kreis Coesfeld klärt zu Festumzügen im Verkehrsraum auf

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Digitale Realität

Der Kreis Coesfeld hat am 25. März 2026 eine Informationsveranstaltung zu Festumzügen veranstaltet, die sowohl digital als auch in Präsenz stattfand. Rund 100 Vereinsvertreter nahmen teil, um Klärung über Verfahrensabläufe und Genehmigungen zu erhalten.

Informationsaustausch zwischen Verwaltung und Vereinen

Zur Klärung offener Fragen rund um die Genehmigung von Festumzügen hat der Kreis Coesfeld eine Informationsveranstaltung durchgeführt. Diese richtete sich insbesondere an Vereine, die bereits solche Veranstaltungen organisiert haben. Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr begrüßte die Teilnehmenden und hob deren wichtige Rolle für den Erhalt kultureller Traditionen im Münsterland hervor. „Ihre Veranstaltungen schaffen Begegnung und Gemeinschaft“, betonte er. Die Straßenverkehrsabteilung hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine sichere Durchführung solcher Feste zu unterstützen.

Rechtliche Rahmenbedingungen verstehen

Christiane Emming, die stellvertretende Leiterin der Straßenverkehrsabteilung, erörterte die rechtlichen Rahmenbedingungen und den Ablauf des Genehmigungsverfahrens. Im Fokus standen die verschiedenen Akteure, die an diesem Prozess beteiligt sind, wie Rettungsdienst, Feuerwehr und lokale Ordnungsämter. Johanna Kemmer, Sachbearbeiterin der Abteilung, führte die Teilnehmenden durch die notwendigen Schritte für eine verkehrsrechtliche Anordnung und betonte die Wichtigkeit einer frühen Kommunikation mit der Verwaltung. „Frühzeitige Abstimmungen helfen, tragfähige Lösungen zu finden“, erklärte sie.

Sicherheitsaspekte bei Festumzügen

Sicherheit ist ein weiterer zentraler Punkt, der während der Veranstaltung behandelt wurde. Christian Sommer, Direktionsleiter der Gefahrenabwehr bei der Kreispolizeibehörde, erläuterte die Voraussetzungen zur Absicherung von Veranstaltungen. Er rief zur engen Kooperation zwischen Polizei, Ordnungsämtern und Veranstaltern auf, um die Sicherheit der Festumzüge zu gewährleisten. Diese Absprache trägt dazu bei, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Im Rahmen eines offenen Austauschs konnten die Teilnehmenden ihre Fragen stellen und wertvolle Anregungen geben. Die Verwaltung nahm Anregungen auf, darunter der Wunsch, stärker zwischen Veranstaltern und operativen Ansprechpartnern zu differenzieren. Landrat Dr. Schulze Pellengahr würdigte das große Interesse der Vereine und die positive Resonanz als Zeichen für die Wichtigkeit des Dialogs zwischen Verwaltung und Ehrenamt.

Zusammenfassend bleibt das Ziel der Kreisverwaltung, die Durchführung von Festumzügen im Kreisgebiet auch in Zukunft sicher, transparent und verlässlich zu gestalten. Um dies zu erreichen, ist eine frühzeitige Einbindung der Straßenverkehrsbehörde in die Planungen ratsam.

Für weitere Informationen steht das Serviceportal unter www.kreis-coesfeld.de zur Verfügung. Dort finden Interessierte auch ein Handout mit Ansprechpartnern und einer kurzen Übersicht über das Verfahren.

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