Prof. Dr. med. Annegret Kuhn, MBA, übernimmt die medizinische Geschäftsführung des Klinikums Bielefeld. Sie bringt umfangreiche Erfahrung in der Universitätsmedizin sowie im Klinik- und Wissenschaftsmanagement mit und möchte die medizinische Ausrichtung des Klinikums aktiv gestalten.
Neue Impulse für das Klinikum
Mit Prof. Dr. med. Annegret Kuhn hat das Klinikum Bielefeld eine erfahrene Fachärztin für Dermatologie und Venerologie gewonnen, die als erste Medizinische Geschäftsführerin das Krankenhaus in eine neue Ära führen soll. Ihre Expertise aus der Universitätsmedizin, kombiniert mit einer klaren Vision für die Zukunft des Klinikums, soll die medizinische Versorgung in der Region entscheidend verbessern.
Fokus auf interdisziplinäre Zusammenarbeit
„Die Medizin der Zukunft ist vernetzt und interdisziplinär“, betont Prof. Kuhn zu ihrem Amtsantritt. In den kommenden Jahren plant sie, Forschungsergebnisse zügiger in die Patientenversorgung zu integrieren. Die Digitalisierung spielt hierbei eine zentrale Rolle, um Prozesse effizienter zu gestalten und dem medizinischen Personal mehr Zeit für die Patienten zu geben. Die enge Zusammenarbeit mit dem Kaufmännischen Geschäftsführer Michael Ackermann steht im Mittelpunkt ihres Handelns.
Entwicklung zum Universitätsklinikum
Ein Kernziel von Prof. Kuhn ist die Entwicklung des Klinikums Bielefeld zu einem Universitätsklinikum mit überregionaler Bedeutung. „Wir müssen Wissen schöpfen und es den Menschen zugänglich machen“, sagt sie. Die Zusammenarbeit mit Partnerkliniken, wie dem Evangelischen Klinikum Bethel und dem Klinikum Lippe, soll weiter intensiviert werden, um eine hochwertige medizinische Versorgung zu gewährleisten – insbesondere für die Bevölkerung außerhalb der städtischen Ballungsräume.
„Wir stehen vor großen Herausforderungen, aber auch vor einer großen Chance“, so Kuhn. Sie und Ackermann wollen die Strukturen des Klinikums so gestalten, dass sie klar auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten ausgerichtet sind und die medizinische Qualität mit wirtschaftlicher Stabilität verbinden. „Vertrauen entsteht durch Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungen“, fügt Kuhn hinzu und unterstreicht, dass das Klinikum mehr ist als nur Medizintechnik – es sei vor allem eine Gemeinschaft von Menschen.
Die ersten Schritte in der gemeinsamen Amtsführung wurden bereits eingeleitet. Prof. Kuhn und Michael Ackermann setzen auf einen offenen Austausch mit den Mitarbeitenden. „Die Veränderung in der Führung ist ein wichtiger Schritt, um die Zukunft des Klinikums weiter zu stärken“, so Ackermann.
