Tschernobyl und Russlands Atomgeschäfte im ZDF

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Digitale Realität

Am 7. April 2026 widmet sich das ZDF in zwei Dokumentationen dem 40. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe. Die Filme beleuchten sowohl die Ereignisse des Unglücks als auch die aktuelle Lage der Nukleargeschäfte in Europa.

Tschernobyl – Die Katastrophe

Am 26. April 1986 explodierte Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl und löste den größten Atomunfall der Geschichte aus. In der ZDF-Dokumentation „Tschernobyl – Die Katastrophe“ berichten Überlebende von den dramatischen Erlebnissen jener Nacht. Darunter befindet sich auch der Atomingenieur Nikolai Steinberg, der an der Errichtung des Reaktors beteiligt war und entscheidende Erkenntnisse zum Hergang des Unglücks beitrug. Diese Dokumentation nutzt Materialien aus der vierteiligen ZDFinfo-Reihe, die bereits im Streaming-Angebot des ZDF verfügbar ist.

Russlands Atomgeschäfte – Europa in der Falle

Im Anschluss an die Tschernobyl-Dokumentation zeigt das ZDF die „frontal“-Dokumentation „Russlands Atomgeschäfte – Europa in der Falle“. Diese liefert einen kritischen Blick auf die gegenwärtige Situation der Nuklearindustrie in Europa, insbesondere auf die Rolle des russischen Staatskonzerns Rosatom. Die EU hat bislang keine Sanktionen gegen Rosatom verhängt, trotz des Einflusses, den dieser auf fünf europäische Länder ausübt, die mit Kernbrennstäben beliefert werden. Dabei gibt es auch Alternativen: Die Ukraine bezieht ihre Brennstäbe inzwischen von der amerikanisch-kanadischen Firma Westinghouse.

Beide Dokumentationen werden am 7. April 2026 ab 20:15 Uhr gesendet und stehen ab 5 Uhr, ebenfalls am Dienstag, im ZDF-Streaming-Portal zur Verfügung. Ein Blick auf die historischen und gegenwärtigen Dimensionen der Atomkraft zeigt nicht nur die Risiken, sondern auch die geopolitischen Spannungen, die sich im Rückblick auf Tschernobyl offenbaren.

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