Tebartz-van Elst: Gelassen ins Sterben gehen

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Franz-Peter Tebartz-van Elst, ehemaliger Bischof von Limburg, bereitet sich auf den Tod vor. In einem Interview spricht er über Gelassenheit und den Frieden, den er nach dem Leben erwartet.

Vorbereitung auf das Sterben

Im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ äußerte der Vatikanbischof, dass es wichtig sei, das Sterben aktiv einzuüben. „Wenn man das auf Erden öfter eingeübt hat, kann man das auch im Moment des Todes machen: loslassen“, so Tebartz-van Elst. Gelassenheit und Demut seien entscheidend, um sich auf das Ende des Lebens vorzubereiten. Er betont die Bedeutung des Vertrauens in Gott und das Loslassen von weltlichen Dingen.

Die Vision eines friedvollen Lebens nach dem Tod

Tebartz-van Elst beschreibt seine Vorstellung vom Leben nach dem Tod als eine „unendliche Erfahrung von Frieden“. Er glaubt fest daran, dass die Mühen und Herausforderungen im irdischen Leben nicht vergeblich waren, sondern einem tieferen Sinn dienen. „Ich habe eine Sendung gehabt für dieses Leben und darf jetzt in Gott ausruhen“, erklärt er. Außerdem freut er sich darauf, all die Menschen, die ihm wichtig sind, nach dem Tod wiederzusehen.

Ein Blick auf die eigene Vergangenheit

Der katholische Theologe war in den letzten Jahren nicht ohne Kontroversen in der Öffentlichkeit. 2014 trat er als Bischof von Limburg zurück, nachdem Skandale über ausufernde Baukosten in der Diözese ans Licht kamen. Trotz dieser turbulenten Vergangenheit zeigt sich Tebartz-van Elst nun versöhnlich und reflektiert. Er hofft, dass seine Erfahrungen und Lektionen einen positiven Einfluss auf andere haben können.

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