Die U18-Jungen von Bundestrainer Alan Ibrahimagic haben beim 31. Albert Schweitzer Turnier in Mannheim trotz anfänglicher Probleme einen packenden Sieg gegen Slowenien errungen. Mit 91:89 setzen sie sich in einem spannenden Match durch und bleiben weiter ungeschlagen.
Schwieriger Start für die deutschen Jungs
Im zweiten Spiel des Turniers erwischte Slowenien den besseren Start und führte schnell mit 8:2. Ein frühes Timeout von Trainer Ibrahimagic konnte die Fehler der DBB-Jugendlichen jedoch nicht schnell genug abstellen. Technische Probleme sorgten für eine längere Unterbrechung, die der deutschen Mannschaft nicht gerade in die Karten spielte. Nach anfänglich Schwierigkeiten in der Defense und mehrerer ballverluste kämpften sich die DBB-Spieler zurück, mussten jedoch den ersten Abschnitt mit 24:26 abgeben.
Langsame Rückkehr ins Spiel
Auch im zweiten Viertel schien Slowenien die Partie zu kontrollieren. Die deutschen Spieler gingen mit weniger Selbstbewusstsein zu Werke und lagen zur Halbzeit immerhin nur mit 44:49 zurück. Nach der Pause zeigte Slowenien erneut seine Stärke und ging mit 60:48 in Führung. Doch die DBB-Jungs gaben nicht auf, verkürzten den Rückstand durch gute Aktionen und schafften es, die Partie spannend zu halten.
Drama bis zur letzten Sekunde
Im letzten Viertel mobilisierten die deutschen Jungs alle Kräfte. Mit einem Aufwärtstrend zogen sie auf 77:79 heran und setzten Slowenien stark zu. Besonders Lucai Anderson zeigte Talent, indem er entscheidende Dreier verwandelte und das Publikum mitriss. Als Caspar Vossenberg an die Freiwurflinie trat und den Ausgleich erzielte, kochte die Halle über. Das entscheidende Tor erzielte Jamie Edoka lediglich 0,8 Sekunden vor Schluss, was die unbändige Freude der deutschen Mannschaft auslöste. Mit 91:89 geht dieser spannende Basketballabend in die Geschichte des Turniers ein.
