B 248 in Seesen: Brückensanierung verzögert sich

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Die Brückensanierung der B 248 in Seesen verzögert sich weiter. Bei den aktuellen Arbeiten wurden zusätzliche Schäden festgestellt.

Umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig

Am 24. März 2026 begannen die Sanierungsarbeiten an der Brücke über die Schützenallee / An der Marsch in Seesen. Im Zuge dieser Arbeiten trat unerwartet eine Vielzahl von Schäden zutage. Bei den Arbeiten, die das Fräsen der Asphaltdecke und das Abklopfen der Betonplatte umfassten, konnten unbekannte Hohlstellen in der Ausgleichsschicht identifiziert werden. Dies hat zur Folge, dass die ursprünglich geplante Bauzeit erheblich verlängert werden muss.

Vollsperrung und Umleitung

Die Vollsperrung im Brückenbereich der Bockenemer Straße bleibt bis auf weiteres bestehen. Die Straße wird voraussichtlich Ende April wieder für den Verkehr freigegeben. Trotz der Bauarbeiten sind das Städtische Museum und der Wilhelmsplatz weiterhin erreichbar. Für den Verkehr wird eine großräumige Umleitung eingerichtet, die insbesondere für den Schwerlastverkehr gilt. Diese führt von Goslar aus über die Bundesstraße 82 nach Rhüden zur A 7 und von dort Richtung Bornhausen weiter über die Bundesstraße 243 nach Seesen.

Sanierungsziel und Kosten

Die Schäden an der Brücke sind unter anderem auf eindringende Feuchtigkeit zurückzuführen. Das Ziel der Sanierung ist es, die Verkehrssicherheit und die langfristige Nutzbarkeit des Bauwerks zu gewährleisten. Die voraussichtlichen Kosten für die Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf etwa 150.000 Euro, die in vollem Umfang vom Bund getragen werden. Die Auswirkungen der neu entdeckten Schäden auf die Gesamtkosten können momentan noch nicht abgeschätzt werden. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wird die Öffentlichkeit über den Fortschritt der Arbeiten weiter informieren.

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