Rechtsextremistin Liebich in Tschechien festgenommen

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Die rechtsextremistische Aktivistin Marla-Svenja Liebich wurde am Donnerstag in der Tschechischen Republik festgenommen. Nach monatelanger Fahndung kooperierte die Polizei Halle erfolgreich mit tschechischen Behörden.

Festnahme nach europaweiter Fahndung

Marla-Svenja Liebich, eine bundesweit bekannte Rechtsextremistin, wurde am Donnerstag in Luby, Tschechische Republik, von der Polizei festgenommen. Dies bestätigte der leitende Oberstaatsanwalt Dennis Cernota aus Halle. Die Festnahme erfolgte im Rahmen einer europaweiten Fahndung, die seit Ende August 2025 von Polizei und Staatsanwaltschaft betrieben wurde, nachdem Liebich sich aus dem Strafvollzug abgesetzt hatte.

Hintergründe zur Festnahme

Liebich, die früher als Sven Liebich und aufgrund von Volksverhetzung, übler Nachrede und Beleidigung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden war, tauchte im Januar 2025 unter. Obwohl ihr eine Haftstrafe im Frauengefängnis Chemnitz bevorstand, erschien sie dort nicht. Bei ihrer Festnahme trug sie nach ersten Informationen Männerkleidung und hatte einen kahlrasierten Kopf.

Auslieferung und weitere Schritte

Die Staatsanwaltschaft Halle bereitet nun die rechtlichen Schritte für Liebichs Auslieferung vor. Wo sie nach ihrer Rückkehr in Deutschland inhaftiert werden soll, wird aktuell geprüft. Die Entwicklungen rund um diese Festnahme könnten weitreichende Auswirkungen auf die Aktivitäten der rechtsextremen Szene in der Region haben.

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