ZDF/ARTE bei den Filmfestspielen von Cannes 2023

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Bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2023 konkurrieren sechs ZDF/ARTE-Koproduktionen um wertvolle Auszeichnungen. Die Filme decken ein breites Spektrum an Themen und Perspektiven ab und stehen auf internationaler Bühne im Rampenlicht.

Fünf Filme im Wettbewerb und in Un Certain Regard

Im Rahmen des Cannes Film Festivals treten gleich mehrere Produktionen aus dem ZDF/ARTE-Kosmos an. In der Hauptkategorie konkurrieren „Gentle Monster“, „Das geträumte Abenteuer“ und „Minotaurus“ um die begehrten Auszeichnungen. Gleichzeitig präsentieren zwei weitere Filme, „Everytime“ und „Elephants in the Fog“, ihre Geschichten in der Sektion Un Certain Regard, die für innovative und künstlerische Werke bekannt ist.

Die Filme im Detail

„Gentle Monster“ von Marie Kreutzer beleuchtet das Leben zweier Frauen, die sich mit den dunklen Seiten ihrer Partner auseinandersetzen müssen. Producer und Redaktionsleitung wird von Daniel Blum (ZDF) und Holger Stern (ZDF/ARTE) übernommen.

In „Das geträumte Abenteuer“ von Valeska Grisebach geht es um die Archäologin Veska, die in Bulgarien mit einem alten Bekannten involviert wird, der mit dem Schmuggelgeschäft hantiert. Diese ZDF/ARTE-Koproduktion wird von Komplizen Film und weiteren Partnern produziert.

Der Film „Minotaurus“ von Andrei Zvyagintsev beschreibt die Realitäten der russischen Elite, die inmitten gesellschaftlicher Umwälzungen um ihre Existenz kämpfen. Regisseur Zvyagintsev verfolgt einen schonungslosen Ansatz und öffnet damit den Blick auf tiefgreifende gesellschaftliche Probleme.

„Everytime“, ein Drama von Sandra Wollner, erzählt von einer Mutter und einer Tochter auf einem Familienurlaub, bei dem die Grenzen zwischen Realität und Illusion verschwimmen. Diese emotionale Reise bietet eine vielschichtige Betrachtung von Beziehungen und persönlichem Wachstum.

Mit „Elephants in the Fog“ entführt Abinash Bikram Shah die Zuschauer in die Natur Nepals, wo eine Matriarchin zwischen den Erwartungen ihrer Gemeinschaft und ihren persönlichen Wünschen hin- und hergerissen ist. Die filmischen Erzählungen sind tiefgründig und regen zum Nachdenken an.

Weltpremiere von „Heimsuchung“

Ein Highlight des Festivals ist die Weltpremiere von „Heimsuchung“ unter der Regie von Volker Schlöndorff, basierend auf dem Bestseller von Jenny Erpenbeck. Dieser Film behandelt die Verwicklungen von Schicksalen und historischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts auf einem malerischen Grundstück nahe Berlin. Die Produktion wurde von Ziegler Film und anderen Partnern realisiert.

Insgesamt präsentieren die ZDF/ARTE-Koproduktionen ein faszinierendes Spektrum an Erzählungen und Perspektiven, die die Vielfalt des Filmschaffens aus Deutschland unter Beweis stellen. Sie sind ein wertvoller Beitrag zur internationalen Filmkunst und werden gespannt von Publikum und Kritikern erwartet.

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