R+V Versicherung erreicht Rekordergebnis 2025

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Die R+V Versicherung AG hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Trotz geopolitischer Herausforderungen und volatiler Märkte konnte das Unternehmen in allen Bereichen wachsen und seine Ertragskraft steigern.

Rekordzahlen im Geschäftsjahr 2025

Die R+V Versicherung AG hat das Jahr 2025 mit einem beeindruckenden Konzernergebnis von 2,2 Milliarden Euro vor Steuern (IFRS) abgeschlossen. Dies stellt eine Steigerung um mehr als 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar, welches bei 1,3 Milliarden Euro lag. Norbert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der R+V, betont, dass diese Ergebnisse in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld erzielt wurden, beeinflusst durch geopolitische Spannungen und volatile Märkte.

Ein entscheidender Faktor für das positive Ergebnis war das stark angestiegene versicherungstechnische Ergebnis von 2,6 Milliarden Euro, das sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelte. Dragica Mischler, die Finanzvorständin der R+V, führt das niedrige Schadenaufkommen und die Profitabilisierung verschiedener Geschäftsfelder als Hauptgründe an. In der Schaden- und Unfallversicherung wurden in 2025 lediglich 5,2 Milliarden Euro an Schadenleistungen ausgezahlt, was einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr darstellt.

Wachstum in allen Versicherungssegmenten

Die R+V Versicherung konnte ihre Beitragseinnahmen im Jahr 2025 um 8,7 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro steigern. Das Inlands-Erstversicherungsgeschäft wuchs um 9,3 Prozent und erzielte ein Volumen von 17,5 Milliarden Euro. Besonders hervorzuheben ist das Wachstum in der Lebens- und Pensionsversicherung mit einem Anstieg um 12,1 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro.

Im 1. Quartal 2026 setzte die erfolgreiche Entwicklung an: Die inländische Erstversicherung verzeichnete einen Anstieg von 5,6 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro, wobei alle Segmente ihren Beitrag leisteten. Norbert Rollinger bekräftigte: „Wir haben ambitionierte Ziele für 2026 und wollen unseren Wachstumskurs fortsetzen.“

Kritik an politischem Wettbewerb im Vorsorgedepot

Trotz des Erfolgs drückt R+V ihre Bedenken zur geplanten Altersvorsorgereform aus. Rollinger warnt, dass der Staat, der selbst als Anbieter auftritt, den Wettbewerb verzerrt. Er fordert faire Bedingungen für alle Anbieter und unterstreicht die Wichtigkeit einer transparenten und kostengünstigen Altersvorsorge.

Mit der Frühstartrente sieht die R+V eine Chance, junge Menschen besser in die Altersvorsorge einzubinden, bedauert jedoch die Einschränkungen, die nur einen bestimmten Jahrgang betreffen. „Wir sehen hier Potenzial für eine breitere Zielgruppe“, so Rollinger abschließend.

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