Aushub der Bramkebrücke: Fortschritte am Okerstausee

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Das Infrastrukturprojekt am Okerstausee macht Fortschritte. Mit dem Aushub der zweiten Brückenhälfte wird ein wichtiger Meilenstein beim Rückbau der Bramkebrücke erreicht.

Neubau der Bramkebrücke schreitet voran

Am Okerstausee findet ein bedeutender Fortschritt im Rahmen des Infrastrukturprojektes „Neubau der Bramkebrücke“ statt. Mit dem Aushub der zweiten Hälfte der alten Brücke wird ein weiterer Schritt in Richtung der neuen Brücke vollzogen. Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne besuchte am 16. April 2026 die Baustelle, um sich über den aktuellen Stand des Projektes zu informieren.

Technische Herausforderungen meistern

Der Rückbau der aktuellen Brücke wird von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) koordiniert und umfasst ein Investitionsvolumen von rund 19 Millionen Euro. Der Minister lobte die Planung und Durchführung des Projektes: „Ich bin beeindruckt. Dieses Projekt zeigt, wie leistungsfähig unsere Infrastrukturplanung in Niedersachsen ist. Der Rückbau unter solchen Bedingungen ist eine besondere Herausforderung, die hier mit beeindruckender Präzision umgesetzt wird.“

NLStBV-Präsident Timo Quander betonte die Dringlichkeit des Projektes: „Vor allem mit Blick auf die Erreichbarkeit des Ortes Schulenberg ist es unsere vordringlichste Aufgabe, diese Lücke im Netz schnellstmöglich zu schließen.“ Deshalb habe man die Bauzeit um ein Jahr verkürzt, was einen großen Gewinn für die Region bedeutet.

Bürgerbeteiligung und Demonstration von Ingenieurskunst

Der 140 Meter hohe Spezialkran, der für den Rückbau genutzt wird, stellt eine spezielle ingenieurtechnische Herausforderung dar. Er ermöglicht den präzisen Rückbau der massiven Brückenelemente, insbesondere über dem sensiblen Bereich des Okerstausees. Günter Hartkens, Leiter des NLStBV-Geschäftsbereichs Goslar, erläuterte, dass der erfolgreiche Wechsel des Krans auf die gegenüberliegende Uferseite einen entscheidenden Fortschritt im Bauablauf darstellt.

Das Interesse der Region an den Bauarbeiten ist groß. Bei dem Besuch waren zahlreiche Bürgerinnen und Bürger anwesend, ebenso wie der Landrat von Goslar, Dr. Alexander Saipa, und die Bürgermeisterin von Clausthal-Zellerfeld, Petra Emmerich-Kopatsch. Ihr Kommen zeugt von der großen Bedeutung des Projektes für die gesamte Region.

Foto: Besuch der Baustelle am Okerstausee (von links): Bürgermeisterin Petra Emmerich-Kopatsch, NLStBV-Präsident Timo Quander, Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne, Goslars Landrat Dr. Alexander Saipa und Günter Hartkens, Leiter des rGB Goslar.

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