Infektionskrankheiten stellen eine ernsthafte Bedrohung für viele Tierarten dar, die oft nur in Zoos überleben. Anlässlich des Welttags der Tierimpfung fordert der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) eine nationale Impfstrategie, um sowohl gefährdete Arten als auch die Landwirtschaft zu schützen.
Bedrohungen für bedrohte Arten
In Zoos leben bedrohte Tierarten wie der Balistar und der Edwardsfasan, deren Wildpopulationen durch Krankheiten erheblich gefährdet sind. Ein Ausbruch der Vogelgrippe könnte katastrophale Auswirkungen auf diese fragile Tierwelt haben. Impfungen sind daher entscheidend, um sowohl die Populationen in Zoos als auch die Arten in ihrem natürlichen Lebensraum zu schützen.
Notwendige Maßnahmen für den Tierschutz
„Krankheitserreger machen nicht Halt vor Zäunen“, erklärt Volker Homes, Geschäftsführer des VdZ. Eine nationale Impfstrategie für Zoovögel und die Zulassung geeigneter Impfstoffe sind dringend erforderlich, um Zoos effektiv zu unterstützen. Zudem fordert der VdZ nationale Impfstoffreserven und praxisgerechte Zulassungsverfahren, um die Tiergesundheit zu verbessern.
One Health: Verantwortung für alle
Das Konzept „One Health“ verdeutlicht die wechselseitige Verbindung zwischen Tier-, Umwelt- und menschlicher Gesundheit. Durch Impfungen sowohl in Zoos als auch in der Landwirtschaft lassen sich die Risiken von Zoonosen erheblich senken. Zoos arbeiten daher eng mit Forschungseinrichtungen zusammen, um innovative Impfstrategien zu entwickeln.
