Am 16. April 2026 ereignete sich bei Neuenhaus ein schwerer Unfall zwischen einem Traktor und einem Personenzug. Trotz umfangreicher Schäden blieb glücklicherweise niemand verletzt.
Unfallhergang und Reaktionen
Am Donnerstagnachmittag gegen 16:30 Uhr wollte ein 57-jähriger Traktorfahrer an der Nordhorner Straße nach rechts in den Rebhuhnweg einbiegen. Dabei missachtete er das Rotlicht des Bahnübergangs und fuhr in den Gleisbereich, während sich ein Personenzug näherte. Der 53-jährige Lokführer leitete sofort eine Notbremsung ein, doch der Zusammenstoß konnte nicht mehr verhindert werden. Teile des landwirtschaftlichen Geräts ragten in den Gleisbereich und trafen den Zug.
Fahrgäste und Sachschaden
Im Zug befanden sich zu diesem Zeitpunkt 30 bis 40 Passagiere. Glücklicherweise verletzte sich niemand, jedoch wurden durch den Aufprall die Scheiben des Zuges beschädigt. Der Sachschaden am Fahrzeug wird auf über 100.000 Euro geschätzt. Auf Grund des Unfalls war der Zug vorübergehend nicht mehr fahrbereit, und die Bahnstrecke musste gesperrt werden.
Maßnahmen zur Betreuung der Fahrgäste
Nach dem Unfall wurden sofort Maßnahmen zur Betreuung der Fahrgäste eingeleitet. Die Betreiber des Zuges haben eine Evakuierung organisiert, um die Passagiere sicher von der Unfallstelle zu bringen. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und wird die genauen Umstände klären.

