Die neue NANO Doku ‚Let’s sweat!‘ sowie der NANO Talk bieten am 30. April 2026 spannende Einblicke in den Gesundheitswert von Schweiß sowie die Zukunft der Arbeitswelt. Gastgeber Anthony Morgan und Moderatorin Stephanie Rohde diskutieren aktuelle Forschungsergebnisse und gesellschaftliche Herausforderungen.
Schweiß als Schlüssel zu Gesundheit und Diagnosen
Die NANO Doku ‚Let’s sweat! – Warum Schwitzen gesund ist‘, die am Donnerstag, dem 30. April 2026, um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird, geht der Frage nach, welchen Einfluss Schweiß auf unseren Körper hat. Anthony Morgan, der Gastgeber, entdeckt, dass Schwitzen weit mehr ist als eine physische Reaktion; es ist ein bedeutender Indikator für unsere Gesundheit. An der University of South Wales untersucht der Physiologe Damian Miles Bailey die Wirkungen extremer Hitze auf den menschlichen Körper. Morgan will wissen, welche Grenzen der menschliche Körper unter extremen Bedingungen erreichen kann.
Schwitzen hat allerdings auch seine Schattenseiten, wie das Beispiel einer jungen Patientin aus Toronto zeigt. Thoraxchirurg Kashif Irshad behandelt sie wegen Hyperhidrose, einer Erkrankung, die übermäßiges Schwitzen verursacht und das Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann. Auch in sozialen Kontexten hat Schweiß ein schlechtes Image, oft wird der Körpergeruch als unangenehm wahrgenommen. Forschende am Karolinska Institut in Stockholm, darunter Psychologe Johan Lundström, beleuchten, wie Krankheiten und Ernährung unseren Schweißgeruch beeinflussen. Ihr Ziel ist es, durch Schweiß Diagnosen zu erleichtern.
Neues Arbeiten im Zeitalter der KI
Im Anschluss an die Doku diskutiert der NANO Talk unter dem Titel ‚Neues Arbeiten – Zwischen KI, Care und Kapital‘ um 21.00 Uhr die Transformation der Arbeitswelt. Moderatorin Stephanie Rohde spricht mit Expertinnen und Experten über die Herausforderungen und Chancen, die durch Künstliche Intelligenz und Plattformökonomie entstehen. Dabei wird die Frage aufgeworfen, ob unsere Auffassung von Wertarbeit überdacht werden muss. Fabian Braesemann vom Oxford Internet Institute und Simon Schaupp von der KU Leuven bringen die Perspektive der Wissenschaftler ein, während Eva von Redecker über die sozialen Dimensionen von Sorgearbeit diskutiert.
Diese spannenden Formate sollen nicht nur informieren, sondern auch zum Nachdenken anregen, insbesondere in Bezug auf die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen, vor denen wir heute stehen.

