Bundestag schafft Planungssicherheit durch THG-Quote

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Der Bundestag hat das Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote verabschiedet. Dieses Gesetz soll Anreize zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen durch Kraftstoffe schaffen und die Quote bis 2040 auf 65 Prozent anheben.

Gesetz zur Treibhausgasminderung verabschiedet

Mit der heutigen Verabschiedung der Treibhausgasminderungs-Quote (THG-Quote) im Bundestag wurde ein entscheidender Schritt in Richtung eines umweltfreundlicheren Verkehrssektors gemacht. Laut Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, wurde die von BDEW geforderte Anhebung der Quote für die Jahre 2027 bis 2029 erfolgreich in das Gesetz integriert. Dies sieht eine kontinuierliche Erhöhung der Quote auf 65 Prozent bis zum Jahr 2040 vor und sorgt für eine klare Planungssicherheit für Unternehmen.

Maßnahmen gegen Betrug und Unterstützung erneuerbarer Energien

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Gesetzesrevision besteht in der Beibehaltung strenger Regeln zur Eindämmung von Betrug, insbesondere im Bereich der Biokraftstoffe. Die neuen Regelungen erweitern den Fokus auch auf erneuerbare Kraftstoffe nicht-biogenen Ursprungs, um Missbrauch weiter zu verhindern. Dies wird als intelligenter Schritt gewertet, um Schlupflöcher konsequent zu schließen.

Positive Impulse für Wasserstofftechnologien

Besonders hervorzuheben ist die Einführung einer speziellen Quote für erneuerbare Kraftstoffe nicht-biogenen Ursprungs, was auch den Anforderungen des Bundesrats entspricht. Diese Maßnahme ist bedeutend für die Förderung der Wasserstofftechnologien und -produktion. Obwohl einige Akteure einen noch ambitionierteren Aufwuchs der Quote gefordert hatten, gilt das neue Gesetz als wichtiger Baustein für zukünftige Investitionen und als Anreiz für nachhaltige Technologien im Verkehrssektor.

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