Schwimm-DM: Elendt und Holt feiern Meistertitel in Berlin

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Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin haben Anna Elendt und Nina Holt mit herausragenden Leistungen überzeugt. Elendt sicherte sich ihren 13. Meistertitel, während Holt ihren Titel im Freistilsprint erfolgreich verteidigte.

Anna Elendt triumphiert über 100m Brust

Nach ihrem sensationellen WM-Sieg in Singapur trat die Brustschwimmerin Anna Elendt am Freitag wieder vor heimischem Publikum an. Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin ließ sie auf ihrer Paradestrecke über 100 Meter Brust nichts anbrennen und gewann mit einer Zeit von 1:06,91 Minuten deutlich vor der Jugend-Europameisterin Lena Ludwig, die 1:08,08 Minuten benötigte. „Es ist immer schön, in Berlin vor heimischem Publikum zu schwimmen“, bemerkte die 24-Jährige von der SG Frankfurt und fügte hinzu, dass sie in Texas ihr Training intensiviert habe.

Elendt zeigte sich optimistisch, dass ihre Trainingsanpassungen auch langfristig positive Ergebnisse bringen werden. „Ob es in die richtige Richtung geht, sehen wir wahrscheinlich am Ende des Jahres – bei den Europameisterschaften in Paris“, so Elendt.

Nina Holt holt den dritten Titel in Folge

Im Freistilsprint glänzte die Titelverteidigerin Nina Holt vom SC Magdeburg. In einem packenden Rennen sicherte sie sich mit 54,38 Sekunden den Sieg über 100m Freistil und bewies, dass sie auch in dieser Saison zur absoluten Spitze gehört. „Ich freue mich riesig, dass ich diesen Titel zum dritten Mal gewinnen konnte“, sagte Holt über ihren Erfolg.

Fünf weitere Schwimmerinnen unterboten die EM-Norm, darunter auch Holts Vereinskollegin Linda Roth, die im Vorlauf mit 54,30 Sekunden den 19 Jahre alten deutschen Jahrgangsrekord von Daniela Schreiber knackte. Holt zeigte sich besonders erfreut über die Stärke des EM-Teams: „Es ist cool, dass die Staffel so anwächst.“

Isabel Gose dominiert die Langstrecke

Die Langstreckenschwimmerin Isabel Gose vom SC Magdeburg überzeugte ebenfalls. Sie siegte über 1500m Freistil mit einer soliden Zeit von 15:59,42 Minuten und sicherte sich damit bereits ihre vierte Goldmedaille in dieser Disziplin. Trotz ihrer letzten Schulterprobleme gibt sich die 23-Jährige optimistisch: „Mein Training läuft gut und ich mache mir wenig Sorgen bezüglich der EM. Wir arbeiten eher am Feinschliff.“

Platz zwei in dieser Disziplin ging an ihre Vereinskollegin Leonie Märtens, die ebenfalls unter der U23-Norm für die EM blieb und sich auf eine Rückkehr nach Verletzungen vorbereitet. „Das Jahr soll der Rückkehr dienen, aber ich möchte auch schnellere Zeiten erreichen“, erklärte Märtens.

Die Resultate der deutschen Meisterinnen am Freitag:

  • 100m Freistil: Nina Holt (SC Magdeburg) – 54,38 Sekunden
  • 100m Brust: Anna Elendt (SG Frankfurt) – 1:06,91 Minuten
  • 1500m Freistil: Isabel Gose (SC Magdeburg) – 15:59,42 Minuten
  • 4x100m Lagen: SG Bayer (Eltje Hesse, Vivien Russ, Skadi Hesse, Luisa Marie Herrmann) – 4:18,88 Minuten

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