Laut einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes ist der Anteil der Paare, bei denen eine Person geringfügig oder nicht erwerbstätig ist, auf 25,2 % gesunken. Dies zeigt einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu vor zehn Jahren.
Rückgang der geringfügig Beschäftigten
Immer weniger Paare setzen auf das klassische Erwerbsmodell, bei dem einer der Partner den Hauptverdienst erzielt und der andere entweder geringfügig oder nicht erwerbstätig ist. Die neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, dass 2025 in 25,2 % der Paare im Erwerbsalter eine Person geringfügig oder gar nicht erwerbstätig war. Vor zehn Jahren lag dieser Anteil noch bei 32,5 %. Die Statistiker zählten insgesamt rund 14 Millionen Paare im Alter von 15 bis 64 Jahren.
Erwerbstätige Paare im Vergleich
In 68,8 % dieser Paare waren beide Partner mehr als geringfügig erwerbstätig, was ein starkes Indiz für die Veränderung der Arbeitsmarktlage und der gesellschaftlichen Erwartungen ist. Diese Entwicklung könnte auf eine zunehmende Gleichstellung der Geschlechter und ein verändertes Konzept von Erwerbsarbeit hinweisen. Lediglich 6,0 % der Paare waren beide geringfügig oder gar nicht erwerbstätig. Dies unterstreicht, dass immer mehr Menschen in einer Partnerschaft aktiv am Arbeitsmarkt teilnehmen.
Zukunftsausblick
Die Daten des Mikrozensus 2025 bieten spannende Einsichten über die Dynamik in den deutschen Haushalten. Der Trend weg vom traditionellen Erwerbsmodell könnte langfristige Auswirkungen auf die soziale Sicherheit und die Gestaltung von Familienmodellen haben. Die vollständige „Zahl der Woche“ sowie weiterführende Informationen sind auf der Website des Statistischen Bundesamtes verfügbar.

