Seit dem 30. März 2026 ist Anke Kreß neue Richterin am Arbeitsgericht Celle. Mit umfassender Erfahrung in der Niedersächsischen Arbeitsgerichtsbarkeit bringt sie wertvolle Expertise ein.
Beruflicher Werdegang von Anke Kreß
Anke Kreß wurde 1972 in Hagenow geboren. Ihr Studium der Rechtswissenschaften begann sie 1991 in Hamburg und Hannover, gefolgt von einem Referendariat im Oberlandesgerichtsbezirk Celle. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Zweiten Staatsexamens im Jahr 1999 sammelte sie erste praktische Erfahrungen in der Rechts- und Personalabteilung der Salzgitter AG. 2002 trat sie in die Niedersächsische Arbeitsgerichtsbarkeit ein, wo sie zunächst als Richterin auf Probe arbeitete.
Erfahrungen und bisherige Stationen
In den folgenden Jahren war Kreß an verschiedenen Arbeitsgerichten in Niedersachsen tätig, darunter Hannover, Braunschweig, Hameln und Göttingen. Ihre Ernennung zur Richterin am Arbeitsgericht erfolgte 2004. Seit 2005 war sie am Arbeitsgericht Hannover tätig und hat sich dort bereits einen Namen gemacht. Ihre Abordnung nach Celle erfolgt zunächst bis zum 31. Dezember 2026, wo sie nun den Vorsitz der Zweiten Kammer des Arbeitsgerichts übernommen hat.
Verantwortlichkeiten in Celle
Mit der Übernahme des Vorsitzes der Zweiten Kammer wird Anke Kreß neben der ersten Kammer auch für die rechtlichen Belange des ehemaligen Gerichtstags in Soltau zuständig sein. Ihre Berufserfahrung und Fachkompetenz werden dazu beitragen, die Qualität der Rechtsprechung in Celle weiter zu stärken.
